Tag 5 in Pfronten – Almabtrieb und Radltour Pfronten – Weißensee – Füssen – Hopfensee und zurück

Am Samstag ging es wieder frühe los, da im Dorf die Viehscheid war. Um 9 Uhr waren bereits die Kühe in Pfronten auf der Wiese und um 10 Uhr begann der Umzug, bei dem die Kühe über die Hauptstraße zum Festplatz geführt wurden. Einige Kühe wollten dann doch nicht so wie der Bauer,.. 😉 Es war jedenfalls schön anzuschauen. Auch der Kopfschmuck der Kühe sah gut aus.

Nach dem Umzug ging es mit dem Radel los gen Füssen. Nachdem ich Füssen erreicht hatte, war ich froh, als ich wieder weg war. Es war mir viel zu voll. Überall Menschen und Verkehr,… das habe ich nicht wirklich gewollt.

Kurz darauf am Hopfensee hatte man wieder Ruhe und nur Natur um sich. Ein Panoramarundweg führte mit einem sagenhaften Blick in die Alpen rund herum. Nach einer kleinen Pause ging es Querfeldein nach Gefühl zurück und später nochmal auf den Festplatz, wo alle eifrig am Feiern waren. Die Viehscheid war in vollem Gang.

 

 

Tag 4 in Pfronten – Radtour nach Nesselwang und mit der Gondel zur Alpspitz

Schon in der Nacht hat sich der Regen deutlich bemerkbar gemacht und es hat am Freitag beim Aufstehen noch immer geregnet. Das angekündigte Gewitter blieb zum Glück aus, doch es regnete Bindfäden. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es in das Zimmerchen. Der Plan war, nach Pfronten in das Schwimmbad zu gehen. Gegen 11 Uhr hörte der Regen bereits. Ich warf das geplante Programm etwas um. Mit dem Rädle ging es nach Nesselwang. Dort zuerst in das Schwimmbecken ;). Da das soooo klein war, bin ich nach einer Stunde weiter gezogen. An der Gondel zur Alpspitz in Nesselwang wollte ich in die Rodelbahn. Da die Sonne das Metall der Bahn bereits getrocknet hatte, konnte ich mich in die Tiefe gestürzt 😉 Das war schon lustig, bergab zu sausen.

Unten angekommen, sah man in der Ferne, dass die Wolken am Tegelberg bzw. in Füssen hingen. Es sah hier nicht nach Regen aus und so bin ich mit der Gondel für ein Apfelstrudel rauf auf die Alpspitze gefahren.

Im Gegensatz zum Vortag war ich heute fast alleine am Berg, was sehr angenehm war. Zwischen Sonnenstrahlen und ab und zu einem kühlem Windstoß war es  Genuss hier oben, einfach nichts zu tun. Ein ungewollter Ruhetag :).

Dafür konnte ich mich danach ausgiebig mit meinen Lieblingsmotiven, den Kälbern und “Schumpen” befassen. Den AlpspitzKick (Zipline) habe ich mir angeschaut, hat mich aber nicht überzeugt, dort runter zu rutschen.

Als es gegen Abend frischer wurde, ging es über den schönen Radweg zurück nach Pfronten und zur Eröffnungsfeier in das Festzelt, da am Samstag der Almabtrieb aus dem Vils- und Tannheimer Tal stattgefunden hat. Zuvor gab es noch einen schönen Umzug mit den ganzen Vereinen der Umgebung.

Beim Abendessen im Festzelt hatte ich neue Ausflugsidee, die aber noch etwas reifen musste.
Demnächst mehr 😉

 

Tag 3 in Pfronten – Wanderung nach Kappel, durch die Höllschlucht zur Alpspitz und zurück nach Röfleuten

Heute ging es zur Alpspitz, welche bei Nesselwang ist. Dahin musste ich erst nach Kappel und dort durch die Höllschlucht. Der Weg führt sehr schön am Waldrand entlang, weit weg von den Autos. Hier und da steht eine Kuh und genießt die Sonne. Zu Beginn der Höllschlucht führt der Weg am Kletterpark vorbei. Hier war was los! Auf dem Weg durch die Schlucht war ich mal wieder fast alleine. Ein schöner steiler Weg schlängelte sich neben dem Wildbach, der am Ende noch einen tollen Wasserfall zu bieten hat. Gegen Ende des Weges soll es auch noch eine kleine Höhle geben, in der man den Teufel sehen kann. Ich war da zu erschöpft und habe vergessen, die Höhle zu suchen 😉 . Der Weg führte nochmal ruppig über große Wurzeln und endete schließlich an einer Wiese, die zur Kappeler Alp führte. Leider war auch hier Ruhetag, sodass sich das tragen der halben Melone durch die Schlucht gelohnt hat 😉 . Den Schweinen an der Alpe habe ich dann die Schale gegeben, welche sich darüber grunzend gefreut haben. Nun ging es weiter zur Alpspitz, die ich nach der Pause relativ schnell erreicht habe. Man hat gemerkt, dass hier die Gondel von Nesselwang hinaufführt, denn es wurde immer voller.

Der schwierige Teil war nun geschafft. Nach einer Kaffeepause und dem Genuss der Aussicht war die Gundhütte mein nächstes Ziel. Durch schwer begehbare steile Waldwege kam ich dem Käsekuchen immer näher. Ab und zu hatte man aus dem Wald einen schönen Blick gen Pfronten oder in das Vilstal. An der Hütte gab es dann den Käsekuchen und von dort ging es relativ unspektakulär auf Waldwegen runter nach Pfronten-Röfleutte. Schwupps war es schon wieder 17 Uhr 😉

 

Tag 2 in Pfronten – Wanderung auf den Breitenberg über die Reichenbachklamm auf den Aggenstein

Gegen 7 Uhr sind meine Äuglein aufgegangen. Bei dem Öffnen des Holz-Fensterladen wurde ich überrascht: Sonnenschein!

So bin ich direkt aus dem Bett gesprungen und mit dem Radel los, um die Sonne noch vor dem Frühstück einzufangen.
So schnell wollte ich eigentlich nicht aufstehen, … 🙂

 

Das bestellte Kaiserwetter war nun da. Ich hatte bereits ein paar Ideen für besondere Ausflüge und so war  das heutige Ziel schnell ausgewählt: Auf den Höchsten der Umgebung kraxeln, den Aggenstein. Er ist eine Erhebung auf dem Breitenberg, dessen Rückseite aus dem Tannheimer Tal (Österreich) , genauso wie aus dem Vilstal über den Breitenberg erreichbar ist.

So stürmisch, wie das Aufstehen bereits war, ging es auch an die Talstation der Breitenberg Gondel. Dort bemerkte ich, dass ich die Stöcke in der Garderobe vergessen hatte. Das war nicht wirklich optimal,..

Viel sagen kann ich zum Aufstieg nicht, denn die Bilder sprechen für sich. Es war in der Reichenbachklamm schwer, ohne Unterstützung der Stöcke auf den rutschigen Steinen und den Wurzeln aufwärts zu wandern. Durch die Steilheit kam ich auch schnell ins schwitzen. Nach der Klamm läuft man auf einem wunderbaren Trail hinauf gen Bad Kissinger Hütte. Ab hier beginnt der schwierigste Teil, bei dem man sich an einem Stahlseil festhalten sollte. Es war der Aufstieg auf den Aggenstein. Trittsicherheit und Schwindelfrei muss man sein, man wird jedoch mit einer tollen Aussicht belohnt. Oben bin ich auf den anderen Gipfel gegenüber, da am Gipfelkreuz zuviel Trubel herrschte. Bei einem frischen heißen Kaffee ließ es sich da auch gut aushalten.

Bei dem Abstieg zur Ostlerhütte auf der Rückseite des Aggensteins wurde ich erneut an die vergessenen Stöcke erinnert,.. und dann kam plötzlich ein Wetterumschwung. Es wechselt hier auch so schnell wie im Schwarzwald zwischen Sonnenschein, Wolken und Regen. Dicke Wolken und ein frischer Wind umhüllten nun den Aggenstein, doch ich war bereits an der Ostlerhütte. Nach einer Stärkung ging es zur Bergstation Breitenberg und von dort mit der Gondel wieder ins Tal.

Steile Felsformationen, die endlose Sicht, der Blick zum hohen Ifen im Kleinwalsertal im Westen, direkt unter mir das Tannheimer Tal, im Osten Schloss Neuschwanstein und der Forggensee, das was sehr beeindruckend.

 

Tag 1 in Pfronten – Wanderung zur Burgruine Falkenstein und weiter über den Zirmgrat ins Vilstal

Es war der erste Tag in Pfronten und beim öffnen des Fensterladens bekam ich ein kleiner Schreck: Der Himmel war bedeckt und ein frischer Wind war zu spüren. Gab es am Vorabend nicht Sonnenschein?

Nach dem Frühstück ging es zur Talstation der Breitenbergbahn. Ab hier wandert man über die Vils und dann steil bergauf zur Mariengrotte, die sich unterhalb der Burgruine Falkenstein befindet. Es ist eine Einkerbung im Fels, in der sich eine Maria befindet. Ab der Grotte ist es nur noch ein Katzensprung auf die Ruine, die von König Ludwig II gebaut wurde, und ein weiteres Schloss werden sollte. Der Blick ins Tal war leider wetterbedingt “solala”.

Auf schönen Wurzelwegen mit richtigen Felsstufen und großen Baumwurzeln ging es tief in den Wald. Es befanden sich immer wieder Bänke an schönen Aussichtspunkten. Man erreicht den schönen verschlungenen Kammweg, den Zirmgrat, der zum “Salober” führt.  In der Mitte des Höhenweges findet man eine tolle Lichtung mit Blick gen Weißen- sowie Hopfensee.

Kurz darauf erreicht man auch schon zur Saloberalm, die leider geschlossen war.

Nach einem kurzen Abstecher Richtung Alatsee, ging es bergab (etwas flotter, denn mich hat wieder eine Wespe in die Waden gestochen).

Als ich wieder das Vilstal erreicht habe, ging es auf dem nicht enden wollenden Zirmenweg vor zur Talstation der Bergbahn.

Etwas enttäuscht wegen der geschlossenen Alm, habe ich meine “KönigsCard” für die erste Bergfahrt auf den Breitenberg genutzt, um oben ein schönes Bierchen und eine Gulaschsuppe zu mir zu nehmen. Wettertechnisch wurde es sogar noch etwas diesiger und wolkiger, sodass ich nach dem Essen zur Pension aufgebrochen bin.

Gegen Abend wurde es wie den Tag zuvor erneut sonnig. Die Wetter-App meinte, es wird am Mittwoch sonnig, und so habe ich gehofft, es tritt auch so ein 🙂

 

 

Urlaub im Allgäu in Pfronten – 10 Tage Bergkraxeln

Diesen Sommerurlaub habe ich in Pfronten verbracht. Der Ort liegt kurz vor Füssen / Schwangau / Schloss Neuschwanstein und grenzt an das Tannheimer Tal (Österreich). Durch ihn fließt die Vils, die im Lech endet. Pfronten ist eingekesselt vom mehreren Bergen, wobei der imposanteste der Breitenberg (1501m) mit der Aggenstein-Erhebung (1986m) ist, sowie der Falkenstein, auf dem die gleichnamige Ruine trohnt.

Nach einer turbulenten Zugfahrt (Die Bahn war wieder unpünktlich,..) bin ich mit dem Rädel, den Satteltaschen sowie Trolley und Rucksack gegen Abend im Allgäu angekommen. Ab 18 Uhr hat sich die Sonne gezeigt und die Berge schön angestrahlt.

 

 

Eine kleine Vorschau meiner Ausflüge gibt es als Appetitanreger 🙂 :

 

Die Beiträge zu den Ausflügen veröffentliche ich demnächst.

LG
Pat

Sonnenuntergang bei klarer Sicht über die Rheinebene – Blick vom Hörnchen zu den Vogesen

Ich wollte nur eine kurze Runde mit dem Bike drehen….
Als ich gegen 20 Uhr am Hörnchen angekommen bin, habe ich zufällig Tatjana und Silvio getroffen, welche ich vor einigen Wochen bei dem Übernachten auf dem Türmchen kennen gelernt habe. War sehr schön, euch wieder zu sehen 🙂 .

Da Sternschnuppen-Nacht war, sind immer mehr Leute zum Turm gekommen. Hätte ich mal nur daran gedacht,.. denn ich musste die Sternschnuppen vom Bürgerpark aus anschauen.

Ein paar Fotos habe ich vom Sonnenuntergang mitgebracht.

LG
Pat

Kurzurlaub im Hochschwarzwald – Wanderung von Freiburg über den Schauinsland nach Todtnau, zum Herzogenhorn und zum Feldberg

In der letzte Woche bin ich für drei Tage in den Hochschwarzwald. Als klar war, dass das Wetter stabil und sonnig bleiben sollte, habe ich am Dienstag mein Säckli gepackt. Es ging gegen 10 Uhr nach Freiburg, mit dem Ziel, am Donnerstag auf dem Feldberg anzukommen. Die Tour habe ich als 3 Tageswanderungen von jeweils 14-17 km geplant, da ich mein Backpack usw. zu tragen hatte.

Dienstag:

Start war in der Nähe vom Schützen bei der Zufahrtsstraße zum Waldsee. Einwandfrei ausgeschilderte Wege leiteten mich zum Kybfelsen. Im schatten der Bäume ging es bergauf. Den Temperaturunterschied zu Freiburg habe ich nicht wahrgenommen. Am Kybfelsen angekommen, konnte ich wunderbar auf der Panoramabank verweilen. Hier hatte ich ein nettes Gespräch mit einem jungen belgischen Pärchen, die auch zum Feldberg wollten. Wir haben uns über die geplante Tour unterhalten und so zusammen die Pause verbracht.

Es ging weiter auf den Schauinsland. Das war ein schweres Stück Arbeit. Seit Freiburg hatte ich schweres Gepäck auf dem Rücken. Funktionierende Brunnen gab es unterwegs leider keine. Bei Temperaturen über 30 Grad kann ich nur empfehlen, mit mindestens 3 Liter pro Person zu wandern.

Unvorhergesehen waren z.B. Waldarbeiten nach dem Kybfelsen. Die Strecke wurde über einen kleinen Umweg zum Sohlacker umgeleitet, den ich auch durch das Biken bereits kannte. Kurz darauf, nach dem “Badisch Moonrising Trail” vom MTB Verein Freiburg, wurde der Weg unbekannt und ich konnte einiges entdecken.

Es ging weiter auf 1284 Meter hoch. Vorbei an tollen Felsformationen und unberührter Natur, denn die Waldwege wurden immer schmaler und der Wald immer bewachsener. Mit der Zeit habe ich bemerkt, dass es mit dem Gepäck sehr anstrengend wurde. Das schlimmste Stück war das Ende, bei dem man mehrfach die Straße querte.

Endlich oben angekommen, war noch genügend Zeit, um im Restaurant einen Straßburger Wurstsalat mit einem Bierchen zu bestellen. Ab 18 Uhr wurde die Bergstation inkl. Restaurant und Toiletten geschlossen. Das sollte man beim Planen beachten (ich hatte Glück 😉 )

Nun ging es zum Turm, wo ich den Sonnenuntergang genießen konnte.

Mittwoch:

Piep, piep, piep.. und ich war wach 🙂

Der Sonnenaufgang war fantastisch. Ein intensives Sonnenrot, das den Schwarzwald begrüßte. Ein tolles Highlight hier oben auf dem Turm. Die Pferde und Kühe im Hintergrund, die beruhigend das Graß am Boden rupften, rundeten das perfekte Panorama ab.

Gegen 9.15 Uhr bin ich wieder zur Bergstation und habe die Wasservorräte aufgefüllt.
Motiviert ging es nun Richtung Todtnau / Hasenhorn Turm. Die Müdigkeit vom Vorabend durch den schweren Aufstieg war wie weggeblasen. Das erste Stück des Weges ging parallel zur Straße nach Todtnau. Da es noch früh war, sind nur sehr wenige Autos Unterwegs gewesen. Ein wunderbarer Blick über das Dörfchen Hofsgrund und den Feldberg zur Linken sowie nach dem Überqueren der Straße zur Rechten der Blick Richtung Rheinebene / Müllheim werden hier oben serviert. Hier und da ein paar Kühe, Obstbäume, wilde Beeren, die zum Naschen einladen und kaum Wanderer :-). Kurz darauf taucht man in den Wald ein und wandert durch kaum genutzte Wege, bei denen man den Eindruck hat, hier ist noch nie jemand durch. Es blüht, summt und piepst überall – traumhaft.

Nach ca. zwei Stunden musste ich erneut die Straße kreuzen, um auf die andere Talseite Nähe Muggenbrunn zu kommen. Der Weg führte steil bergauf Richtung Todtnauberg. Oben angekommen, konnte ich schon Todtnau und das Hasenhorn / den Hasenhornturm sehen. Nach einer weiteren Pause mit Kaffee ging es zum nächsten Highlight: die Todtnauer Wasserfälle.

Durchgeschwitzt in das Wasserfall-Becken zu hopsen, war super. Viele Familien mit Kinder haben auch diese Gelegenheit genutzt, in dem eisigen Wasser zu planschen.

Ab hier ging es nur noch bergab nach Todtnau. Nach dem Abendessen bin ich auf das Hasenhorn. Oben hat mich leider ein spontanes Gewitter erwischt. Da nach dem ersten Gewitter aus Richtung Schauinsland wieder dunkle Wolken kamen, bin ich wieder ins Tal und habe in einer Pension geschlafen.

Donnerstag

Gemütlich und gut gefrühstückt, lag die letzte Etappe Richtung Herzogenhorn und Feldberg vor mir. Ich musste die Wanderroute umplanen, da ich eigentlich von dem Hasenhorn weiter laufen wollte. Deshalb konnte ich den Morgentau im Gegenlicht sowie das riesigen “Schwert” im Wald über Todtnau sehen. Das Schwert ist mir noch nie aufgefallen. Auch entdeckt man (wie am Schauinsland) hier und da ein Bergstollen, der hinein in die Dunkelheit führt.

Der Weg ging wieder steil bergauf. Das Herzogenhorn liegt auf 1.415m. Unterwegs habe ich ein paar Waldarbeiter getroffen und diese nach ihrem Lieblingsweg zum Herzogenhorn gefragt. Statt zum Prägbach-Wasserfall habe ich deshalb die obere Route gewählt. Ich dachte zwar “schade”, doch nach einiger Zeit wurde es mir klar: Man kommt aus dem Wald und blickt auf eine riesige Wiese mit einem kleinem Bachlauf. Überall wachsen bunte Blumen. Bienen, Hummeln und Grillen tummeln sich um den besten Nektar. Eine Sitzgelegenheit mit einem Schnappshäuschen war auch für mich da 😉 . Somit gab es hier spontan ein zweites Frühstückchen. Ein traumhaftes Plätzchen zum Verweilen.

Ein Stündchen später ging es gen Herzogenhorn. Mittlerweile begegnete ich mehreren Wanderer und eBikern. Man merkt, dass der Gipfel nicht mehr weit sein kann.

Die letzten zwei Kilometer waren mir durch die Schneeschuhwanderung im Frühjahr bereits bekannt. Neu war mir, dass der Fuß am Herzogenhorn sowie weitere Teile mit Blaubeerbüschen bewachsen ist. Mit blauen Fingern 😉 am Herzogenhorn angekommen, war es vorbei mit der Ruhe. Dies war auch so, als es zum Feldberg ging. Menschen von allen Ländern wuselten hier umher und so bin ich mit der letzten Gondel bergab und gegen 17.30 Uhr mit dem Bus und Zug wieder in die Heimat gefahren.

Der Bus hatte keine Klimaanlage und es gab im Höllental stau. Genau hier merkte man dann deutlich den Temperaturunterschied zwischen Hochschwarzwald und Rheintal. Gefühlte 10 Grad mehr drückten auf uns (laut Wetter-App waren es 7 Grad).

Die Tour kann ich wärmstens empfehlen. Sie verläuft fernab von Massentourismus (bis Herzogenhorn/Feldberg) durch eine wunderbarer Natur und ist für ein “Kurzurlaub” super geeignet. Nur sollte man beachten, dass es in sehr kurzer Zeit Wetterumschwünge geben kann. Das Gewitter am Mittwoch bildete sich innerhalb 30 Minuten.

Toll waren auch die Begegnungen. Zum Beispiel die Belgier am Kybfelsen, die zwei Studenten beim Sonnenuntergang auf dem Schauinsland, am Morgen der Mann aus Dresden, der nette Vermieter der Pension in Todtnau, die arabische Familie am Feldberg in der Gondel, andere Backpacker aus Spanien im Bus nach Freiburg,…

Die Etappen

SWR Fernsehen – 45 Minuten Schwarzwald – Unterwegs im Märchenland Elztal

Heute Abend habe ich eine tolle Doku über unsere Region im SWR Fernsehen gesehen. Die Reporter haben das Elz- sowie das Simonstal besucht.  In der Doku gibt es unter anderem Info’s zu den Pflanzen auf unseren Wiesen sowie tolle Aufnahmen aus der Luft. Neue Ideen für unbekannte Fleckchen habe ich auch erhalten. Ein Beispiel ist der für mich neue Siebenfelsen in Elzach/Yach.

Schönes WE 🙂

Liebe Grüße
Pat