Sonnenuntergang, blaue Stunde, Blutmond und Mondfinsternis auf dem Hohen Horn

Ein besonderes Ereignis konnten wir im Süden am 16.7.2019 live erleben:

Die Verdunkelung des Mondes durch den Kernschatten der Erde

Dieses astronomische Ereignis findet statt, wenn Sonne, Erde und Mond hinreichend genau auf einer Linie liegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis

Zwischen Sonne und Mond hat sich die Erde geschoben und somit dem Mond das Licht “stibitzt” 😉 .

Durch die leichten Schleierwolken am Himmel wurde auch der Sonnenuntergang spannend. Die Farben der Sonne verteilten sich auf diesen.

Als die Sonne im Westen in zartem Rot unterging, dauerte es wenige Minuten, bis der Mond im Osten in rot auftauchte und später gegen 23.30 Uhr im Kernschatten der Erde verdunkelt wurde.

Die Fotos entstanden oben auf dem Turm.

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Eine Nacht unter dem Sternenhimmel auf dem Hörnchen

Aus dem Alltag ausbrechen und unter freiem Sternenhimmel schlafen 🙂 .

Mit Sonnenstrahlen im Gesicht im “Bettle” liegen…

Montag habe ich mich spontan entschieden, dass ich Dienstag oben schlafen werde, da das Wetter ab Mittwochnacht kippt. Schnell mein Backpack gepackt und dann ging es rauf auf’s Hörnle.

Am Mittwochmorgen ging es dann zurück und in die Arbeit.

Knappe 14 Stunden Auszeit sozusagen 😉

Wie wäre es, was jeder als Kind gemacht hat, zu wiederholen?
Die Temperaturen erlauben es, nur im leichten Schlafsack und auf einer Isomatte zu schlafen.

Schluchtensteig – Drei Tage Backpacking von Stühlingen – Blumberg – Lenzkirch – Schluchsee nach St. Blasien

Am Vatertag ging es bis Samstag nach Stühlingen, um den Schluchtensteig zu durchwandern.

Über Facebook hatte ich mich einem Aufruf zu dieser Tour angeschlossen. Wir trafen uns zu fünft um 9 Uhr am “Bahnhof” Stühlingen (der nicht existiert) 😉 .

Mit Proviant für vier Tage wanderten wir bei Sonnenschein los. Die Tour beginnt zuerst an der Wutach und führt einen bald in den Wald. Bei Blumegg quert man die Sauschwänzlebahn und steig dann direkt in die Schlucht hinab.

Das eigentliche Abenteuer beginnt nun. Die Schlucht wird sichtbar. Hohe, abfallende Felsen im Naturschutzgebiet Wutachflühen. Die Wutach ist mal 10 Meter, mal 150 Meter entfernt. Steile Hänge erfordern Trittsicherheit. Da es Dienstag geregnet hatte, waren die Wege teilweise etwas matschig aber trotzdem gut begehbar.

Wutach

Nach ca. einer Stunde in der Schlucht (von der Bahn sieht und hört man nun nichts mehr) ging es nach oben und raus und über bereits bestellte Felder und Wiesen nach Blumberg.

saftige Wiesen

Hier und da gibt es Aussichtspunkte mit Rast- und sogar Grillmöglichkeiten, wie Beispielsweise an der Buchberghütte. Beim betrachten der Landschaft von dort oben erkennt man die Schlucht auf den ersten Blick nicht mehr, da nur die obere Waldgrenze sichtbar ist.

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1. Mai Wanderung – Kirnbacher Bollenhut Talwegle – Wo der Bollenhut zuhause ist

Die diesjährige 1. Mai Wanderung war etwas besonderes. Über Facebook bin ich auf diesen Ausflug aufmerksam geworden und dann am Mittwoch zuerst mit dem Zug nach Hausach und mit dem Rädel weiter nach Kirnbach gefahren.

Den Bollehut (Bollenhut) kennt jeder. Der original Bollenhut kommt ursprünglich aus den drei Gemeinden Kirnbach, Gutach und Hornberg-Reichenbach. 

Das Örtchen Kirnbach hat eine “Bollenhut-Talwegle” und nun zur 1. Mai Wanderung eingeladen.

Gegen Mittag kam ich in Kirnbach an. Die Wanderung konnte ich dank den Tipps der netten Herren am Parkplatz schön umplanen. Es ging zuerst über das Talwegle rauf zur Mühle (um für das leibliche Wohl zu sorgen) und dann zur Kirche. Von der Kirche führt der Weg dann rechts in den Wald und über den Winterberg zurück. 

Auf dem parallel zum Bach schlängelnden Weg sind immer wieder Tafeln mit interessanten Informationen zum Bollenhut aufgestellt. Weitere Abwechslung bieten z.B. die fünf Vogelhäusle, bei/in denen man lernen kann, wie sich z.B. das Fell eines Dachses anfühlt.

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Schiltach – Kunsthandwerkermarkt, Burg Schiltach, Apothekenmuseum, hansgrohe Aquaworld

Fachwerkstädtle Schiltach

In Schiltach war diesen Sonntag Kunsthandwerkermarkt. Die Wettervorhersage war seit längerem mal wieder falsch. Samstag war ein nasser Tag mit viel Regenschauer und am Sonntag Morgen gab es auch mehrere kurze Schauer. Bei so Wetter kann man ruhig mal das Arbeitsrädle pflegen: Kette reinigen, Länge prüfen, Schaltung / Umwerfer justieren, bremsen check … 

Als das erledigt war, entschloss ich mich, entgegen der regnerischen Vorhersage nach Schiltach zu fahren. Flotte 40 Minuten später ist man mit der OSB Bahn in Schiltach Mitte. Hier beginnt der Kunsthandwerkermarkt. Direkt der erste Stand war super. Die Aussteller haben ideenreiche wunderbare Holzarbeiten präsentiert. Viele Tipps könnte ich beim schlendern an den verschiedenen Ständen sammeln. Ich sollte demnächst mal an die Werkbank bei Mutti. Ein Bilderrahmen mit Moos statt einem Foto oder eine alte Holzpaneele mit einem Uhrwerk,… das sah schon super aus!

Nun ging es rauf auf’s Bergle zur Burg Schiltach und später, als ich das Kreuz entdeckte, nochmal hoch zu diesem Aussichtspunkt.

Das Apothekenmuseum sowie der Besuch der Bäderwelt von hansgrohe stand besuchte ich danach. Im Museum hat man Einblicke in die alte Handwerkskunst der Arzneimittelherstellung. Außerdem wurden viele Produkte aus der damaligen Zeit ausgestellt. Zum Beispiel der Nasen-Former 😉

Später ging es in die Wasserwelt von hansgrohe. Das Beste war natürlich das Rennrädle von Peter Sagan. Ein Specialized Tarmac S-Works mit Digitalschaltung und platten Reifen 😉 Tolles Teil. Hätte ich mich gerne mal rauf geschwungen. Die Spezis sind einfach ausgesprochen schöne Räder.

hansgrohe – Peter Sagans Specialized Tarmac S-Works Weltmeister Rädle

Abschließend konnte ich neben einigen Entchen in der Kinzig auf den Steinflächen Sonne tanken (An der Stelle, wo die Schiltach in die Kinzig mündet)

Nebenbei lernt man beim Schlendern in/um Schiltach einiges. Da hier viele Schilder mit Informationen angebracht sind, erfährt man vieles über z.B. die Flößer und deren damalige Arbeit sowie über die Stadt. 

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Ellbachsee Rundwanderung – Kniebis / Freudenstadt (Feuerwehrwegle, Räuberwegle, Heimatpfad, und Abenteuerpfad)

Wer meine Touren kennt weiß, dass ich beim Planen gerne die ein oder andere Sehenswürdigkeit der Umgebung mitnehme. So stand ich dann am Samstag in kurzen Hosen in ca. einem Meter Tiefschnee und im Matsch 😉 .

Die Idee dieser Tour hatte ich durch die TV Austrahlung “Und tot bist Du!” im ZDF.

Die Zug- und Busverbindung zum Kniebis von Offenburg ist sehr zeitintensiv. Deshalb bin ich in diesem Eck selten. Das letzte Mal trampte ich vor zwei Jahren von Bad-Grisebach hoch zur Alexanderschanze.

Mit dem SWEG Bähnle ging es nach Freudenstadt und dann mit dem Bus rauf zum Kniebis.

In Kniebis-Dorf beginnt und endet diese Rundwanderung. Gefühlt ist es hier oben fünf Grad frischer als bei uns in der Rheinebene. Man befindet sich auf ca. 970 hm und vereinzelt liegt sogar noch etwas Schnee am Wegesrand. Die Tour bietet gleich am Amfang zwei schön angelegte Erlebniswege, wo jung und alt etwas entdecken und schmunzeln können :).

Zuerst ist das der Feuerwehrweg, bei dem die Kids die Aufgaben der Feuerwehr bzw. Infos, was im Fall der Fälle zu tun ist, erklärt bekommen.

Danach kommt das Räuberwegle mit einer kleinen Geschichte, wie eine Räuber mit einer Schatztruhe vor der Polizei flüchten wollte.

Räuberwegle

Ansonsten läuft man hier auf Ziehwegen bzw. am Rodelhang. Hier und da liegt an den Nordseiten im Schatten noch etwas Schnee.

Kurze Zeit später verlässt man den Wald und stößt auf die B500 und das Westwegportal Kniebis-Freudenstadt. Das Portal habe ich vor zwei Jahren nicht durchschritten sondern bin ab der Alexanderschanze direkt runter zum Glaswaldsee gelaufen. Glaswald- und Ellbachsee sind beides Karseen.

Ein Karsee ist ein See, der früher ein Gletscher war. Durch das Abtauen des Gletschers hat sich unten eine Mulde gebildet und die Steine, die durch Eisbruch vom Hang mit in den See gerutscht sind, verhinderten irgendwann das Abfließen des Wassers. Viele Karseen sind mit der Zeit ausgetrocknet oder es haben sich Moore gebildet. Weitere Infos zum Thema Karsee gibt es bei Wikipedia.

Ich war somit gezwungen 😉 , durch das Portal weiter auf dem Westweg gen Alexanderschanze zu laufen. Den Verkehr der B500 hört man hier leider, da der Weg zu beginn sehr nah an der Straße verläuft. Sobald man im Wald ist, ist es etwas ruhiger, die Raser hört man trotzdem die ganze Zeit.

Nach einigen Metern im Wald sieht man linkerseits eine schöne verwunschene Moorlandschaft. Abgestorbene Bäume, kleine Büsche,… wie ein Moor eben so aussieht 😉 Nur heute ohne Nebel.

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Sasbachwalden Rundwanderung zum Birgittenschloss

Am Samstag waren 18 Grad angekündigt. Die Sonne hat es leider nicht geschafft, die Wolkendecke zu durchbrechen. Um 7.30 Uhr hatten wir noch 0 Grad und einen blauen Himmel. Kurz darauf zog es in Offenburg zu. Ein Blick zu den Webcams der Region verdeutlichte, dass es in der Höhe besser aussieht. Oberhalb Sasbachwalden sah man, dass die Wolkendecke aufgeht (Brandmatt ist ein typischer Punkt, der meistens in der Sonne liegt, wenn weiter unten Wolken oder Nebel sind).

Bei den üblichen Verdächtigen (Outdooractive, Schwarzwald Tourismus, Komoot, Bergfex,..) habe ich die Runde zum Birgittenschloss gefunden. Spannend ist, dass ich beim biken öfters am Gleitschirmfliegerplatz war (Schwarzwaldtrail Sasbachwalden), doch das “Schloss” war mir gänzlich neu. Es ist eine Ruine aus Granitfels. Viel ist von dem Schloss nicht mehr übrig. Dafür bietet sich hier dem Wanderer ein wunderbaren Blick in das Tal und die Rheinebene. Rasten kann man auf den Felsen, wobei einem hier der Wind um die Nase weht.

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Durbach und das Renchtal – Spazier- & Radeltour zum Geigerskopfturm und dem Schloss Staufenberg

Frühling im Rheintal – Die Kirschblütenzeit beginnt.

Die Weinregion Durbach lockt viele regionale und überregional Gäste an. Auch unsere französischen Nachbarn kommen gerne an Sonn- und Feiertagen. Es ist somit nicht verkehrt, diese Region an Wochenenden zu meiden. Nichtsdestotrotz unternahm ich einen Spaziergang zum Geigerskopfturm. Der Wanderweg beträgt ab dem Hummelswälder Hof ca. 2,5km. Er ist nicht so sehr frequentiert wie die Wege zum Schloss Staufenberg. Eine Beschilderung existiert für den Weg, der nur an einer Stelle etwas steiler, ansonsten einfach zu begehen ist. Nach der Steigung bekommt man den ersten Panoramablick in Richtung Schloss und Bottenau geboten.

Im Verlauf der Tour laden mehrere Bänke zum Verweilen ein. Die Ausblicke sind abwechselnd in Richtung Durbachtal oder in Richtung Renchtal. Oben auf der Anhöhe befinden sich eine Kirschbaumwiese. Man bemerkt, dass die Entwicklung der Bäumen im Tal weiter vorangeschritten ist. Viele Bäume hier “oben” stehen noch nicht in ihrer voller Blütenpracht.

Am Turm angekommen, kann man das 360 Grad Panorama von oben genießen. Man kann dann weiter Richtung Oberkirch gehen. Für mich war hier Ende und ich wanderte wieder an den Ausgangspunkt zurück.

Oben auf dem Turm

Unterwegs bietet es sich an, am Hummelswälder Hof einzukehren. Mit Glück bekommt man einen Tisch mit Blick nach Bottenau.

Nach der Tour ging es mit dem Radel über die Weinberge zum Schloss Staufenberg und dann weiter über Unterweiler zurück.

Wunderschön, im Gegenlicht nach Hause zu radeln 🙂

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Durch Straßburg per Cityflitzer

Ein wunderbar sonniges Wochenende durften wir in der Rheinebene genießen.

Um mal wieder etwas Großstadtflair zu schnuppern, ging es per Stadtrad ins benachbarte Straßburg. Meistens fahre ich den schönen ruhigen Fahrradweg von Offenburg am Mühlbach entlang. Ab Willstädt führt der Weg dann über Eckartsweier nach Kehl. So fuhr ich auch dieses Mal (Route s. unten).

Das erste Ziel war der Weißtannenturm in Kehl. In luftigen 44 Meter Höhe bekommt man einen guten Überblick über Kehl und Straßburg.

Blick zu den neuen Rheinbrücken der Straßenbahn

Weiter ging es über die Rheinpromenade auf die Passerelle des deux Rives.

Auf der französischen Seite stellt man gleich feststellen, wie toll eine Fahrradautobahn ist. Man wird super in die Nähe des Zentrums geleitet. Traditionell wollte ich auch über die neue Straßenbahnbrücke fahren und bin dann durch das Rivetvoile-Viertel zum Münsterplatz geradelt.

Probiert es mal aus, mit einem Rädle die Stadt zu erkunden. Es gibt überall “NextBikers” zum mieten 😉 .

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