Westweg – Etappe 5 – Von der Kalte Herberge nach Hinterzarten

Die Etappe 5 – Von der Kalte Herberge nach Hinterzarten

Gestern Abend habe ich im Bettchen die Beschreibung der Etappe 5 gelesen. Auf der Karte war ersichtlich, dass es häufig an der B500 entlang gegen Titisee / Hinterzarten geht. Ich hatte Sorge, dass es so laut und stressig wie heute wird, als die vorbeifahrenden Motorräder und Autos einen dauernd aus der Ruhe gerissen haben. Dies war jedoch nicht so.

Am Morgen habe ich mit den drei Mädels gut gefrühstückt und überlegt, ob wir mit der “Eier-Methode” ein paar Stempel kopieren 😉 Haben wir aber nicht, aber der Gedanke war schon gut 😀 .

Zu Beginn der Etappe 5 gab es von uns ein Erinnerungsfoto:

Die 3 Mädels – Verabschiedung 🙂

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Westweg – Etappe 4 – Von der Wilhelmshöhe zur Kalte Herberge

Die Etappe 4 – Von der Wilhelmshöhe zur Kalte Herberge

Gestern Abend habe ich wie jeden Abend die Routenbeschreibung von westweg.info zur kommenden Tagesetappe durchgelesen. Durch diese Infos habe ich mich schon vorab auf die Highlights wie z.B. den Bohlenpfad am Blindensee oder das Hochmoor freuen und mich wieder motivieren. Es war dieses Mal auch klar, dass die letzten Kilometer an der B500 verlaufen. Lagen 23 Kilometer lagen vor mir… Zur Motivation muss ich jedoch auch bemerken, dass die immer nur phasenweise meistens gegen Mitte der Etappen etwas gelitten hat. Spätestens nach der Dusche in der Pension und nach einem schönen Essen war alles wieder tiptop 🙂

Erschwert wurde die Etappe durch ein wechselhaftes Wetter. Zuerst sonnig, dann hat es sich jedoch bis zum Brend / Rohardsberg zugezogen und es wurde sehr frisch. Hier war auch die Motivation auf dem Tiefpunkt, denn ich bin bereits mehrere Stunden alleine unterwegs gewesen und es war kalt. Wiesen, Wälder, Wiesen, Kühe, nichts,..

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Westweg – Etappe 3 – Von Hausach zur Wilhelmshöhe bei Schonach

Die Etappe 3 – Von Hausach zur Wilhelmshöhe bei Schonach

Die Sonne blinzelt durch den Vorhang. Aufstehen! Aus dem Bett gehüpft wie ein junges Herrgötttle,.. aua.. Beide Kniegelenke schmerzen. Nach ein paar Schritten wird es besser aber ich spüre die Sprunggelenke.

Heute war ich der *Butter-Held*. Beim Kaffee sah ich nur ein normaler “Steuer” auf dem Tisch und ich dachte mir noch, wer macht denn bitte Zucker in den Streuer….?
Naja .. Das Ende vom Lied: Ich habe es schnell ausgetrunken :p
Der Zucker lag dann in Form von 2 Würfel hinter einem Kännchen ;-))

Wie vermutet, steht heute ein harter Tag an. Es geht von Hausach aus direkt zu Beginn 5 km steil bergauf. Man läuft über einen schönen Trail an der Burg Husen vorbei und bekommt einen letzten herzlichen Blick über Hausach.

Im Wald stellt sich die Schildersuche so dar, dass bei jeder Kreuzung immer der steilste Weg mit der roten Raute markiert ist. Den Westweg habe ich mehrfach verflucht. Es sind 1200 Höhenmeter und 22 Kilometer vor mir.

Fast die komplette Steigung muss in den ersten 5km bewältigt werden. Nachdem die erste “Rampe” geschafft war war, wurde ich mit einem tollen Blick an der Haseman Schutzhütte belohnt. Erst dann habe ich realisiert, wie hoch es insgesamt rauf ging! Vom Kinzigtal ganz unten unten bis auf den Kamm in einem Rutsch!

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Westweg – Etappe 2 – Vom Harkhof nach Hausach im Kinzigtal

Die Etappe 2 – Vom Harkhof nach Hausach im Kinzigtal

Gegen 6 Uhr gingen meine Glubschis auf. Frisch war es,.. Bei 7 °C und offenem Dachfenster 😀 . Dafür gab es einen perfekten Sonnenaufgang. Nebel im Tal, Sonnenschein bei uns auf der Höhe.

Erstmal frühstücken. Die Wirtin setzte mich mit dem jungen Mädchen von gestern Abend an einen Tisch. Sie hatte ich gestern kurz am Nachbartisch gesehen. Schnell kam man ins Gespräch. Dabei habe ich erfahren, dass sie schon drei Tagen unterwegs ist. Sie hatte leider mehrere Tage alleine im Regen und Nebel hinter sich.

Gegen 10:00 Uhr war ich dann endlich auch gerichtet 😉 3-Wetter-Taft und so.
Dick eingepackt, denn es waren nur 7°C.

Die Sonne durchbrach in dem Moment die Baumkronen, als ich auf den Kamm zugewandert bin. Ein interessantes Lichtspiel und eine tolle Stimmung. Die Spinnweben haben im Tau geglänzt überall hat der Boden gedampft.
Das heutige Ziel: Hausach.

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Wanderung zum Hohen Horn, Brandeckkopf, Hirschquelle, Horn, Köpfle und zurück

Heute ging es vom Schuckshof (B) zu einer ersten etwas längeren Wanderung bei uns am Hausberg. Die Wege kenne ich eigentlich nur andersrum und so war das eine schöne Abwechslung.

Die Eckpunkte der Tour

Start ist der Waldparkplatz, dann den Schuckshof Trail zum Horn rauf – Prälatenkopf – Brandeckkopf/Brandeckturm – Absaloms Grab – Hirschquelle – Hexenstein – Horn – Köpfle und zurück zum  Schuckshof.

Eine tolle Wanderung, die im Herbst noch gut zu machen ist (zumal es am Horn sowieso sehr selten nass ist – das liegt an dem sandigen Boden). Interessant ist, dass im Vergleich zum Westweg von letzter Woche hier der Herbst kaum die Bäume verfärbt hat. Da merkt man deutlich den Unterschied zwischen Hochschwarzwald und der Rheinebene.

Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich  (Trails, Wurzpassagen, Steine, Waldboden,.. Ab und zu  eine schöne Aussicht)

Ich empfehle euch jedoch mit Stöcken zu gehen, da gerade das Stück ab dem Brandeckturm recht steil runter zum Hexenstein und dann gut bergauf geht.

Wer einkehren will, kann dies mit einen Abstecher ins Brandeck-Lindle machen (rechts vom Brandekkopf, oder am Ende beim Schuckshof in Fessenbach (Nähe dem Waldparkplatz).

 

Unterwegs musste ich dann doch noch das Abendessen einsammeln 😉

 

Das Rezept “Kastanien Gemüse” findet ihr bei Chefkoch.

LG
Pat

Westweg – Etappe 1 – Von der Alexanderschanze zum Harkhof

Vorwort

Westweg?! Wie kommt man bitte als Biker dazu?

Da waren mehrere Umstände verantwortlich.

Die Deutsche Bahn beschränkte die Mitnahme vom Radel durch ihre Tunnel-Missere in Rastatt (Schienenersatzverkehr – Der Bus nimmt keine Räder mit). Ziel war der Moselradweg. Gegen Norden konnte ich somit nicht. Richtung Osten mit dem Rädel zum Bodensee war wegen eines weiteren Schienenersatzverkehrs zwischen Offenburg und Hausach auch nicht möglich und so bin ich etwas planlos gewesen, was ich machen könnte.

Zufällig habe ich zwei Wochen vor meinem Urlaub von Komoot eine Mail zum Westweg im Schwarzwald erhalten. Und das ist irgendwie im Kopf hängen geblieben, sodass ich mir eine Liste möglichen Pensionen zum Übernachten erstellt habe. Als am Montag klar war, dass ab Mittwoch das Wetter gut wird, habe ich alle Pensionen angerufen und mich angemeldet.

Die Pensionen habe ich von www.westweg.info bzw. über GoogleMaps herausgesucht.

Da das alles recht “spontan” war, habe ich mir dann nach dem Buchen der Pensionen ein paar  Gedanken gemacht, wie das so sein wird, wenn man 7 Tage alleine im Wald stiefelt,.. Joah,.. Etwas mulmig war mir schon. Ich kenne es zwar, da ich sehr oft im Wald alleine mit dem Bike bin, aber “Tagelang” ? Dann stand da irgendwo was mit “Alpiner Erfahrung” ?

Ein vorheriges “Studieren” von Büchern / Webseiten zum Westweg habe ich aus genannten  Zeitgründen gespart 😉 . Es ging einfach los.

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Der Westweg ♦ im Herbst – von der Alexanderschanze bis zum Belchen – Die Vorschau meiner Wander-Woche

Gestern Abend bin ich von meiner einwöchigen Westweg Wanderung zurückgekommen.

Was ich auf dieser Reise erleben konnte und wie es mir ging, erfahrt ihr demnächst – seid gespannt!

Da aktuell das Wetter noch so schön ist, möchte ich die Tage nicht am PC verbringen, sondern draußen genießen 🙂 .

 

Vorab ein paar Fotos und die Karten der Wanderung

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