1. Mai Wanderung – Kirnbacher Bollenhut Talwegle – Wo der Bollenhut zuhause ist

Die diesjährige 1. Mai Wanderung war etwas besonderes. Über Facebook bin ich auf diesen Ausflug aufmerksam geworden und dann am Mittwoch zuerst mit dem Zug nach Hausach und mit dem Rädel weiter nach Kirnbach gefahren.

Den Bollehut (Bollenhut) kennt jeder. Der original Bollenhut kommt ursprünglich aus den drei Gemeinden Kirnbach, Gutach und Hornberg-Reichenbach. 

Das Örtchen Kirnbach hat eine “Bollenhut-Talwegle” und nun zur 1. Mai Wanderung eingeladen.

Gegen Mittag kam ich in Kirnbach an. Die Wanderung konnte ich dank den Tipps der netten Herren am Parkplatz schön umplanen. Es ging zuerst über das Talwegle rauf zur Mühle (um für das leibliche Wohl zu sorgen) und dann zur Kirche. Von der Kirche führt der Weg dann rechts in den Wald und über den Winterberg zurück. 

Auf dem parallel zum Bach schlängelnden Weg sind immer wieder Tafeln mit interessanten Informationen zum Bollenhut aufgestellt. Weitere Abwechslung bieten z.B. die fünf Vogelhäusle, bei/in denen man lernen kann, wie sich z.B. das Fell eines Dachses anfühlt.

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Schiltach – Kunsthandwerkermarkt, Burg Schiltach, Apothekenmuseum, hansgrohe Aquaworld

Fachwerkstädtle Schiltach

In Schiltach war diesen Sonntag Kunsthandwerkermarkt. Die Wettervorhersage war seit längerem mal wieder falsch. Samstag war ein nasser Tag mit viel Regenschauer und am Sonntag Morgen gab es auch mehrere kurze Schauer. Bei so Wetter kann man ruhig mal das Arbeitsrädle pflegen: Kette reinigen, Länge prüfen, Schaltung / Umwerfer justieren, bremsen check … 

Als das erledigt war, entschloss ich mich, entgegen der regnerischen Vorhersage nach Schiltach zu fahren. Flotte 40 Minuten später ist man mit der OSB Bahn in Schiltach Mitte. Hier beginnt der Kunsthandwerkermarkt. Direkt der erste Stand war super. Die Aussteller haben ideenreiche wunderbare Holzarbeiten präsentiert. Viele Tipps könnte ich beim schlendern an den verschiedenen Ständen sammeln. Ich sollte demnächst mal an die Werkbank bei Mutti. Ein Bilderrahmen mit Moos statt einem Foto oder eine alte Holzpaneele mit einem Uhrwerk,… das sah schon super aus!

Nun ging es rauf auf’s Bergle zur Burg Schiltach und später, als ich das Kreuz entdeckte, nochmal hoch zu diesem Aussichtspunkt.

Das Apothekenmuseum sowie der Besuch der Bäderwelt von hansgrohe stand besuchte ich danach. Im Museum hat man Einblicke in die alte Handwerkskunst der Arzneimittelherstellung. Außerdem wurden viele Produkte aus der damaligen Zeit ausgestellt. Zum Beispiel der Nasen-Former 😉

Später ging es in die Wasserwelt von hansgrohe. Das Beste war natürlich das Rennrädle von Peter Sagan. Ein Specialized Tarmac S-Works mit Digitalschaltung und platten Reifen 😉 Tolles Teil. Hätte ich mich gerne mal rauf geschwungen. Die Spezis sind einfach ausgesprochen schöne Räder.

hansgrohe – Peter Sagans Specialized Tarmac S-Works Weltmeister Rädle

Abschließend konnte ich neben einigen Entchen in der Kinzig auf den Steinflächen Sonne tanken (An der Stelle, wo die Schiltach in die Kinzig mündet)

Nebenbei lernt man beim Schlendern in/um Schiltach einiges. Da hier viele Schilder mit Informationen angebracht sind, erfährt man vieles über z.B. die Flößer und deren damalige Arbeit sowie über die Stadt. 

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Ellbachsee Rundwanderung – Kniebis / Freudenstadt (Feuerwehrwegle, Räuberwegle, Heimatpfad, und Abenteuerpfad)

Wer meine Touren kennt weiß, dass ich beim Planen gerne die ein oder andere Sehenswürdigkeit der Umgebung mitnehme. So stand ich dann am Samstag in kurzen Hosen in ca. einem Meter Tiefschnee und im Matsch 😉 .

Die Idee dieser Tour hatte ich durch die TV Austrahlung “Und tot bist Du!” im ZDF.

Die Zug- und Busverbindung zum Kniebis von Offenburg ist sehr zeitintensiv. Deshalb bin ich in diesem Eck selten. Das letzte Mal trampte ich vor zwei Jahren von Bad-Grisebach hoch zur Alexanderschanze.

Mit dem SWEG Bähnle ging es nach Freudenstadt und dann mit dem Bus rauf zum Kniebis.

In Kniebis-Dorf beginnt und endet diese Rundwanderung. Gefühlt ist es hier oben fünf Grad frischer als bei uns in der Rheinebene. Man befindet sich auf ca. 970 hm und vereinzelt liegt sogar noch etwas Schnee am Wegesrand. Die Tour bietet gleich am Amfang zwei schön angelegte Erlebniswege, wo jung und alt etwas entdecken und schmunzeln können :).

Zuerst ist das der Feuerwehrweg, bei dem die Kids die Aufgaben der Feuerwehr bzw. Infos, was im Fall der Fälle zu tun ist, erklärt bekommen.

Danach kommt das Räuberwegle mit einer kleinen Geschichte, wie eine Räuber mit einer Schatztruhe vor der Polizei flüchten wollte.

Räuberwegle

Ansonsten läuft man hier auf Ziehwegen bzw. am Rodelhang. Hier und da liegt an den Nordseiten im Schatten noch etwas Schnee.

Kurze Zeit später verlässt man den Wald und stößt auf die B500 und das Westwegportal Kniebis-Freudenstadt. Das Portal habe ich vor zwei Jahren nicht durchschritten sondern bin ab der Alexanderschanze direkt runter zum Glaswaldsee gelaufen. Glaswald- und Ellbachsee sind beides Karseen.

Ein Karsee ist ein See, der früher ein Gletscher war. Durch das Abtauen des Gletschers hat sich unten eine Mulde gebildet und die Steine, die durch Eisbruch vom Hang mit in den See gerutscht sind, verhinderten irgendwann das Abfließen des Wassers. Viele Karseen sind mit der Zeit ausgetrocknet oder es haben sich Moore gebildet. Weitere Infos zum Thema Karsee gibt es bei Wikipedia.

Ich war somit gezwungen 😉 , durch das Portal weiter auf dem Westweg gen Alexanderschanze zu laufen. Den Verkehr der B500 hört man hier leider, da der Weg zu beginn sehr nah an der Straße verläuft. Sobald man im Wald ist, ist es etwas ruhiger, die Raser hört man trotzdem die ganze Zeit.

Nach einigen Metern im Wald sieht man linkerseits eine schöne verwunschene Moorlandschaft. Abgestorbene Bäume, kleine Büsche,… wie ein Moor eben so aussieht 😉 Nur heute ohne Nebel.

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Sasbachwalden Rundwanderung zum Birgittenschloss

Am Samstag waren 18 Grad angekündigt. Die Sonne hat es leider nicht geschafft, die Wolkendecke zu durchbrechen. Um 7.30 Uhr hatten wir noch 0 Grad und einen blauen Himmel. Kurz darauf zog es in Offenburg zu. Ein Blick zu den Webcams der Region verdeutlichte, dass es in der Höhe besser aussieht. Oberhalb Sasbachwalden sah man, dass die Wolkendecke aufgeht (Brandmatt ist ein typischer Punkt, der meistens in der Sonne liegt, wenn weiter unten Wolken oder Nebel sind).

Bei den üblichen Verdächtigen (Outdooractive, Schwarzwald Tourismus, Komoot, Bergfex,..) habe ich die Runde zum Birgittenschloss gefunden. Spannend ist, dass ich beim biken öfters am Gleitschirmfliegerplatz war (Schwarzwaldtrail Sasbachwalden), doch das “Schloss” war mir gänzlich neu. Es ist eine Ruine aus Granitfels. Viel ist von dem Schloss nicht mehr übrig. Dafür bietet sich hier dem Wanderer ein wunderbaren Blick in das Tal und die Rheinebene. Rasten kann man auf den Felsen, wobei einem hier der Wind um die Nase weht.

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Durbach und das Renchtal – Spazier- & Radeltour zum Geigerskopfturm und dem Schloss Staufenberg

Frühling im Rheintal – Die Kirschblütenzeit beginnt.

Die Weinregion Durbach lockt viele regionale und überregional Gäste an. Auch unsere französischen Nachbarn kommen gerne an Sonn- und Feiertagen. Es ist somit nicht verkehrt, diese Region an Wochenenden zu meiden. Nichtsdestotrotz unternahm ich einen Spaziergang zum Geigerskopfturm. Der Wanderweg beträgt ab dem Hummelswälder Hof ca. 2,5km. Er ist nicht so sehr frequentiert wie die Wege zum Schloss Staufenberg. Eine Beschilderung existiert für den Weg, der nur an einer Stelle etwas steiler, ansonsten einfach zu begehen ist. Nach der Steigung bekommt man den ersten Panoramablick in Richtung Schloss und Bottenau geboten.

Im Verlauf der Tour laden mehrere Bänke zum Verweilen ein. Die Ausblicke sind abwechselnd in Richtung Durbachtal oder in Richtung Renchtal. Oben auf der Anhöhe befinden sich eine Kirschbaumwiese. Man bemerkt, dass die Entwicklung der Bäumen im Tal weiter vorangeschritten ist. Viele Bäume hier “oben” stehen noch nicht in ihrer voller Blütenpracht.

Am Turm angekommen, kann man das 360 Grad Panorama von oben genießen. Man kann dann weiter Richtung Oberkirch gehen. Für mich war hier Ende und ich wanderte wieder an den Ausgangspunkt zurück.

Oben auf dem Turm

Unterwegs bietet es sich an, am Hummelswälder Hof einzukehren. Mit Glück bekommt man einen Tisch mit Blick nach Bottenau.

Nach der Tour ging es mit dem Radel über die Weinberge zum Schloss Staufenberg und dann weiter über Unterweiler zurück.

Wunderschön, im Gegenlicht nach Hause zu radeln 🙂

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Durch Straßburg per Cityflitzer

Ein wunderbar sonniges Wochenende durften wir in der Rheinebene genießen.

Um mal wieder etwas Großstadtflair zu schnuppern, ging es per Stadtrad ins benachbarte Straßburg. Meistens fahre ich den schönen ruhigen Fahrradweg von Offenburg am Mühlbach entlang. Ab Willstädt führt der Weg dann über Eckartsweier nach Kehl. So fuhr ich auch dieses Mal (Route s. unten).

Das erste Ziel war der Weißtannenturm in Kehl. In luftigen 44 Meter Höhe bekommt man einen guten Überblick über Kehl und Straßburg.

Blick zu den neuen Rheinbrücken der Straßenbahn

Weiter ging es über die Rheinpromenade auf die Passerelle des deux Rives.

Auf der französischen Seite stellt man gleich feststellen, wie toll eine Fahrradautobahn ist. Man wird super in die Nähe des Zentrums geleitet. Traditionell wollte ich auch über die neue Straßenbahnbrücke fahren und bin dann durch das Rivetvoile-Viertel zum Münsterplatz geradelt.

Probiert es mal aus, mit einem Rädle die Stadt zu erkunden. Es gibt überall “NextBikers” zum mieten 😉 .

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Sonnenaufgang auf dem Hohen Horn

Den Sonnenaufgang zu beobachten ist ein wunderbares Naturschauspiel und jedesmal besonders. In regelmäßigen Abständen geht es deshalb vor der Arbeit zum Frühstück auf das Hörnchen 🙂 .

Am letzten Wochenende habe ich bereits im Wald bemerkt, dass die Tiere den Frühling lautstark begrüßen.

So war es auch am Mittwochmorgen, als die Vögel wild durcheinander gezwitschert haben. Jede Vogelart hat übrigens ihre bestimmte Uhrzeit zum piepsen (komplett organisiert). Das konnte ich beim Besuch des Rittermuseums der Stadt Offenburg kürzlich lernen.

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Bike & Hike im Haigerachtal – Rundwanderung Mooskopf / Gengenbach

Aktuell werden wir wieder mit Sonne überschüttet. Durch die Wärme und den Regen vor 2 Wochen ohne Neuschnee sind weitere Schneeschuhtouren für diese Saison erstmal Geschichte.

Bei frischen 6 Grad ging es mit dem Rädle um 10.30 Uhr in das Kinzigtal nach Gengenbach und dort nach dem Durchfahren der Altstadt in das Hintertal nach Haigerach zum Wanderparkplatz. Die Sonne sollte man bei den aktuellen Temperaturen gut im Blick behalten, gerade wenn man durch Täler fährt. Sobald Sie hinter einer Bergkuppe verschwunden ist, wurde es schon etwas “schattig” 😉

Nach einer knappen Stunde war das erste Etappenziel, der Waldparkplatz Haigerach da. Durch die erste Anstrengung per Bike konnte ich direkt in kurzen Klamotten los laufen.

Die Tour startete über das Ameisenwegle zur Kornebene und führte dann weiter zum Siedigkopf Denkmal (871 hm). Von dort oben geht es zurück über den Leimenlöcher Weg.

Ameisenwegle

Sobald man die ersten Höhenmeter im Haigerachtal überwunden hat, konnte man die intensive Wärme der Sonne spüren.

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Haslach – Urenkopfturm Wanderung und Besuch der Kuckucksuhren in Triberg

Das Wetter beziehungsweise der Regen hat meine geplante Rundwanderung durch das Menzenschwander Tal mit Besuch der Wasserfälle und dem Zweiseenblick durcheinander gebracht. Der Regen in der Nacht war so heftig, dass es klar war, der Schnee ist nicht mehr gut für die Schneeschuhtour.

Deshalb ging es in das schöne Kinzigtal nach Haslach. Der Urenkopfturm war das Ziel in Verbindung mit einem Besuch der Kuckucksuhren in Triberg.

Urenkopf Turm von der Stadt aus gesehen

Die Wetterfee meinte es leider nicht so gut mit mir und hat mich zwei Mal mit kräftigen Schauern begrüßt.

Die Wanderung zum Urenkopfturm habe ich als Rundtour geplant. Unterwegs kommt man an einer schönen kleinen Kapelle im Wald vorbei, an der ich rastete und wartete, bis der erste Schauer vorbei war.

An der Kapelle

Immer weiter geht es bergauf über kleine Trails, bis man oben den Turm erreicht. Ein paar wilde Häschen haben sich von mir nicht stören lassen und sind weiter um mich herumgehüpft.

Der Urenkopfturm
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