Westweg – Etappe 5 – Von der Kalte Herberge nach Hinterzarten

Die Etappe 5 – Von der Kalte Herberge nach Hinterzarten

Gestern Abend habe ich im Bettchen die Beschreibung der Etappe 5 gelesen. Auf der Karte war ersichtlich, dass es häufig an der B500 entlang gegen Titisee / Hinterzarten geht. Ich hatte Sorge, dass es so laut und stressig wie heute wird, als die vorbeifahrenden Motorräder und Autos einen dauernd aus der Ruhe gerissen haben. Dies war jedoch nicht so.

Am Morgen habe ich mit den drei Mädels gut gefrühstückt und überlegt, ob wir mit der “Eier-Methode” ein paar Stempel kopieren 😉 Haben wir aber nicht, aber der Gedanke war schon gut 😀 .

Zu Beginn der Etappe 5 gab es von uns ein Erinnerungsfoto:

Die 3 Mädels – Verabschiedung 🙂

Um 8 Uhr waren wir marschbereit. Nach dem ersten Kilometer war die Landschaft wieder etwas anders und sehr abwechslungsreich. Tolle Wiesen, ein schöner Sonnenaufgang und die Wege bestanden  hauptsächlich aus weichem Nadel-Waldboden. Die Autos habe ich nur zu Beginn der Wanderung wahrgenommen. Durch den frühen Aufbruch von uns war sehr wenig verkehr.

Zum Einkehren habe ich erneut nichts gefunden. Also eine Start – Ziel Tour ohne Pause. Die Füße wurden ab Kilometer 16 mit Schmerzen ausgestattet. Gegen Mittag hat man wieder den Feldbergturm und auch nach einigen Hügeln in der Ferne gen Hinterzarten gesehen. Durch das pausenfreie Wandern (1x kurz gerastet), entschied mich, nicht über Titisee zu gehen. Ich bin direkt über den Golfplatz nach Hinterzarten 😀 . Im Endeffekt habe ich vielleicht 2km gespart und bin leider nicht an der Skisprungschanze vorbei gelaufen. Da ich nun weiß, dass 32km auch machbar sind (für jemand untrainiertes bzgl. Wandern), würde ich Titisee das nächstes Mal mitmachen.

Als ich dann endlich in Hinterzarten gegen 14 Uhr angekommen bin, habe ich mir nach dem Zimmerbezug (Hotel Imbery – sehr gut!) gleich mal im Café Unmüßig eine Schokosahnetorte gegönnt 🙂  (ok nur ein Stückle aber das war notwendig!) Es war vorzüglich und dabei habe ich mich mit einer netten Dame unterhalten, die im Sommer am Bodensee und im Winter in Hinterzarten wohnt. Sie war früher auch aktive Wanderin und hat mir Tipps für die Tour für den kommenden Tag über den Feldberg gegeben. Da das die Königsetappe wird (32km) und der Westweg hier nicht über das “Portal zum Höchsten” am Seebuck geht, habe ich die Tour statt hinten rum um den Feldsee vorne rum umgeplant. Der Felsenweg hinauf zum Haus der Natur ist somit die erste Anpassung. Dann weiter über die Todtnauer Hütte und den Notschrei nach Wieder.

Gegen Nachmittag lag ich noch ein Stündlein in der Sonne im Park und habe im Kindle geschmökert.

Als zweite Belohnung gab es zum Abendessen selbstgemachte Knödel mit Pfifferlingen.
Kurz darauf bin ich ins Bett gefallen 🙂

Route

Fotos

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT’Ler.
Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

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