Tag 1 in Pfronten – Wanderung zur Burgruine Falkenstein und weiter über den Zirmgrat ins Vilstal

Es war der erste Tag in Pfronten und beim öffnen des Fensterladens bekam ich ein kleiner Schreck: Der Himmel war bedeckt und ein frischer Wind war zu spüren. Gab es am Vorabend nicht Sonnenschein?

Nach dem Frühstück ging es zur Talstation der Breitenbergbahn. Ab hier wandert man über die Vils und dann steil bergauf zur Mariengrotte, die sich unterhalb der Burgruine Falkenstein befindet. Es ist eine Einkerbung im Fels, in der sich eine Maria befindet. Ab der Grotte ist es nur noch ein Katzensprung auf die Ruine, die von König Ludwig II gebaut wurde, und ein weiteres Schloss werden sollte. Der Blick ins Tal war leider wetterbedingt “solala”.

Auf schönen Wurzelwegen mit richtigen Felsstufen und großen Baumwurzeln ging es tief in den Wald. Es befanden sich immer wieder Bänke an schönen Aussichtspunkten. Man erreicht den schönen verschlungenen Kammweg, den Zirmgrat, der zum “Salober” führt.  In der Mitte des Höhenweges findet man eine tolle Lichtung mit Blick gen Weißen- sowie Hopfensee.

Kurz darauf erreicht man auch schon zur Saloberalm, die leider geschlossen war.

Nach einem kurzen Abstecher Richtung Alatsee, ging es bergab (etwas flotter, denn mich hat wieder eine Wespe in die Waden gestochen).

Als ich wieder das Vilstal erreicht habe, ging es auf dem nicht enden wollenden Zirmenweg vor zur Talstation der Bergbahn.

Etwas enttäuscht wegen der geschlossenen Alm, habe ich meine “KönigsCard” für die erste Bergfahrt auf den Breitenberg genutzt, um oben ein schönes Bierchen und eine Gulaschsuppe zu mir zu nehmen. Wettertechnisch wurde es sogar noch etwas diesiger und wolkiger, sodass ich nach dem Essen zur Pension aufgebrochen bin.

Gegen Abend wurde es wie den Tag zuvor erneut sonnig. Die Wetter-App meinte, es wird am Mittwoch sonnig, und so habe ich gehofft, es tritt auch so ein 🙂

 

 

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

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