Rennradtour von Biberach zum Kniebis / Freudenstadt und über Wolfach zurück

Die heutige Rennradtour begann mit einer Bahnfahrt um 10 Uhr nach Biberach. Ab hier radelten wir dann über Zell am Hammersbach rauf zum Löcherberg. Oben angekommen ging es flott bergab und dann über Bad Peterstal nach Grisebach rauf auf den Kniebis. Hier an der Alexanderschanze fuhren wir nach Freudenstadt und direkt nach dem Ortseingang wieder rechts raus Richtung Bad Rippoldsau. Leider hatten wir ab Kniebis Gegenwind, sodass auch die Abfahrt sehr kraftintensiv war. Irgendwann kam dann Wolfach, Hausach und endlich Biberach 🙂

Landschaftlich war es sehr toll, besonders ab Freudenstadt das Tal nach unten richtung Kinzigtal. Hier erlebt man das totale Schwarzwaldpanorama wie kleine verwundene Bachläufe, Kühe, Pferde,.. und Motorräder.

Der Klassiker war, dass der Tacho direkt beim Start meinte, er kann nicht aufzeichnen und ich solle doch bitte formatieren. Deshalb habe ich via Handy aufgezeichnet. Gut ist am O-Synce navi2coach Tacho (mit Nokia Akku), dass man alle Einstellungen sichern kann. Deshalb habe ich nicht formatiert sondern zuhause erst eine Sicherung gemacht. Danach formatiert und wieder die Einstellungen übertragen. Er geht wieder wie vorher mit Kopplung zum Brustgurt und den Sensoren, Gesamtkilometer,.. usw. Top!

Gesamtzeit Bewegungszeit Distanz durch. Geschw. max. Geschw. Höhenmeter
03:55:30 03:47:08 101.91 26.92 79.92 2,192.10
stunden stunden km km/h km/h meter

 

LG
Pat

Zum Sonnenuntergang auf’s Hörnchen

Diese Woche habe ich vor der Arbeit die Räder gewartet. Das Rennrad musste nur richtig geputzt werden, das Bike hatte Probleme mit den Kugellagern.
Zwei der sechs Lager an der Wippe zum Hinterbau habe ich geöffnet, das alte harte Fett entfernt und dann die Lager neu gefettet.

Nun musste ich ja unbedingt mal testen, ob das Quietschen weg ist – und es ist weg 🙂

Da bekannt war, dass es heute (Donnerstag) regnet, bin ich am Mittwoch nach dem “halben Gewitterchen”  um 17 Uhr nochmal in den Wald.
Wie genial ist das, um 20 Uhr eine kleine Runde auf dem Rädel zu genießen?

Zum Glück haben wir fast schon Sommer.

P.s. heute Morgen beim Schreiben des Artikels hatten wir ein richtiges lautes Gewitter mit Platzregen und es hat gehagelt (5mm Körner).

LG
Pat

Runde über Linx zur Passerelle des Deux Rives und zurück

Gestern Abend ging es spontan nach Kehl / Straßburg. Die Route habe ich bei www.gpsies.com gefunden. Die Route war halbfertig. Leider musste ich einen Kilometer über eine Kiesel-Schotterpiste fahren.

Nächstes mal muss ich mir beim planen etwas mehr Zeit lassen. Da ich mich erst um 18.30 Uhr dazu entschlossen habe, Rennrad zu fahren, hatte ich den Sonnenuntergang im Nacken und musste auf die Zeit achten 😉

Gesamtzeit Bewegungszeit Distanz durch. Geschw. max. Geschw. Höhenmeter
01:55:21 01:50:03 58.38 31.83 45.72 82.00
stunden stunden km km/h km/h meter

 

 

Danach habe ich mir die Route in Komoot angeschaut und es war klar, dass ein Stück Schotter ist:

 

 

Eine Woche Oberstdorf – Snowboarden & Schneeschuhwandern

Vor drei Wochen ging es mit dem Zug nach Oberstdorf im Allgäu.

Oberstdorf ist ein schönes Fleckchen. Es gibt viele Möglichkeiten für Ausflüge, um die Region zu entdecken.
Die Busanbindung in die Skigebiete Söllereck, Fellhorn, Ifen,.. ist sehr gut gemacht.
Wer jedoch Schneeschuhtouren sucht, sollte sich bei lokalen Geschäften bzw. bei Outdooractive umhören, denn Oberstdorf selbst bietet keine Touren und Tipps an.

Bedingt durch das zu Beginn der Woche schlechte Wetter, ging es nur an sonnigen und gut für Schneeschuhtouren geeigneten Tagen tief ins Gebirge. Eines der Highlights war die  “Sonnenaufgang-Schneeschuh-Tageswanderung”  im Bolstertal bei Bolsterlang. (Dies war auch eine Empfehlung eines lokalen Skiverleihers).

Zum Schluss gibt es noch einige Fotos vom sonnigen Tag am Ifen.

Schneeschuhtour 1 zum Aussichtspunkt “Stützt” mit Blick über Oberstdorf

Fotos

 

 

Schneeschuhtour 2 Bolsterlang / Bolstertal nähe Fischen

Früh ging es bei dieser Tour los, denn um 7 Uhr war Sonnenaufgang. Wunderbarer Tiefschnee und viel Sonnenschein haben diese Schneeschuhwanderung ausgezeichnet.
Der Weg verläuft erst im Bolstertal, wo er nicht immer beschildert. Teilweise wandert man auf gut Glück – aber der Weg existiert 🙂 . Bis an das Ende vom Oytal ist der Weg ein Traum. Ab da verläuft er oben neben dem Kamm auf präparierten Wegen. Beim nächsten Mal würde ich nach einer Alternativen ab Kilometer 8,5 suchen (wo der Blick zum Riedberger Horn endet)

Fotos

 

 

Schneeschuhtour 3 ins Oytal bei Oberstdorf

Hier gibt es nur ein paar Fotos, denn die Tour war etwas “Querfeldein”
Sie ist sehr gut ausgeschildert und ihr findet bei Google auch die richtige Route.

 

 

Fotos vom Ifen

 

LG
Pat

Schneeschuhwanderung von der Unterstmatt über den Hochkopf zum Hundseck und rund um den Mehliskopf

Am Sonntag war eventuell die letzte Schneeschuh-Tour der Saison 2017/2018 möglich. Die Sonne hatte es am Sonntag zu gut gemeint und mit ihrer geballten Kraft dafür gesorgt, dass der Schnee nur noch Sulz war. Die Temperaturunterschiede zwischen Südhängen und Nordhängen waren deutlich zu spüren. Entweder man hat geschwitzt oder kurz darauf etwas gefroren.

Eigentlich wollte ich zu den Gertelsbach Wasserfällen, doch die Planung war zu spontan. Ich hatte einen “Trail” als Weg rausgesucht, der vermutlich in eine Wildschutzzone führte. So habe ich vor Ort den Weg um den Mehliskopf geplant.

Tipp: Mit offline Karten unterwegs sein. Hier oben hat man entweder Bouygues Telecom oder kein Netz 😉

 

 

Bye bye lieber Winter

Nun freut sich das vernachlässigte Bike 😉

LG
Pat

Sturm und Kaiserwetter auf der Hornisgrinde

Manchmal, manchmal habe ich nichts vor. Doch dann kommt mal wieder die Sonne um’s Eck und ich kann nicht anders 😉 .

Spontan ging es heute auf die Hornisgrinde, um dort relativ ungeplant eine Tour zu gehen. Da bekannt war, dass ein laues Lüftchen weht, hatte ich das Glück, dass nicht viele Touris vor Ort waren.

SWR Funkturm

Einige haben sich davon nicht abgehalten, in „Lederschläpple“ und Jeans mit Stirnband und ohne Brille durch den Sturm (mit orkanartigen Böen) und den Tiefschnee zu watscheln. Ich habe normalerweise immer die Lüftungsschlitze in Snowboardhose und Jacke komplett offen. Dieses Mal musste ich sie auf dem Hinweg ca. 30 Minuten zu machen. Dann war es war gut auszuhalten. Der Sturm hat mich dreimal umgeworfen (zur Verteidigung: Ich hatte den großen Multikopter-Rucksack spazieren getragen, denn an fliegen war nicht zu denken). So heftig habe ich Sturm da oben noch nicht erlebt.

Hier hat es mich das erste Mal umgeworfen 😀

Die Tour ging vom Mummelsee hoch, um den Katzenkof zur Bergwachthütte. (Im Sommer ist hier alles mit Blaubeeren voll). Dann querte ich die Hornisgrinde zum Biberkessel rüber, wo der Wind eine enorme Kraft hatte. Hier führt der Weg runter zum SWR Funkturm und dann über die „kleine Grinde“ zum Ochsenstall.

Biberkessel von gegenüber / Hundsrücken

Da entdeckte ich noch einen kleinen Waldweg, den ich als Abschluss um den Hundsrücken nahm. Dann ging es herrlich gegen die Sonne bergauf. Das war beeindruckend. Ich glaube, es war mein erstes Mal in diesem Winter, bei strahlend blauem Himmel auf Schneeschuhen zu sein. Beim letzten Mal habe ich hier oben ca. 20 Meter weit gesehen 😀 . Eine Traumtour. Durch den Wind war außerdem die Luft sehr klar. Ich kann es euch nur empfehlen: Geht morgen auch rauf und packt euch vorher ordentlich ein. Es ist absolut kein Problem und ein tolles Erlebnis. Kalt war es mir nicht. Ich habe wie immer geschwitzt :D.

Karte

Fotos

Videos

Schneeschuhwanderung Todtnauberg – Stübenwasen – Wilhelmer Hütte – Zastler Loch – Baldenweger Buck – Feldberg – Köpfle

Heute war die Vorhersage mit dem Wetter recht schwierig. Ich war fertig gerichtet, habe mich jedoch erst kurz nach 8 Uhr entschieden, nach Todtnauberg zu fahren (der Zug fuhr um 8.35 Uhr). Auf der Webcam von Todtnauberg sah es deutlich besser als am Feldberg aus.  Auf der Zugfahrt war die Rheinebene komplett in Nebel gehüllt.

Nebel in Offenburg

Erst in Freiburg konnte man die ersten Sonnenstrahlen erhaschen, die dann bis zum Notschrei den Nebel verdrängt habe. Zu Beginn der Tour was es vom Wetter ein Wechsel zwischen Sonne und Wolken. Da, wo die Sonne es schaffte, die Wolken komplett zu vertreiben, war es traumhaft.

Ich bin zuerst von Todtnauberg quer über mehrere Pisten bergauf gewandert. Dann ging es steil einen schönen Trail an einem Bachlauf bergauf nach Stübenwasen. Hier habe hier leider den Querweg links zum Notschrei nicht gefunden.

Feldberg

Der Weg führte neben den Loipen weiter Richtung Wilhelmhütte. Da mich Johannes von der Bergwacht so nett bei der Tourenplanung unterstützt hat, wollte ich auch in der Zastler Hütte essen (wo er mich gebeten hat, den Hüttenwirt zu grüßen).

Nach dem Mittagessen hat der Nebel das Zastler Tal eingehüllt. Es war wieder ein Whiteout – überall nur weiß und es gab kaum Konturen von der Umgebung (Das kommt auf den Fotos nicht so rüber). Irgendwie musste ich den Berg rauf und über den Feldberg laufen. So ging es blind nach GPS den grünen Stich auf der Uhr weiter. Irgendwann stand ich dann vor dem Feldbergturm. Den würde ich  wirklich gerne mal im Winter bei Sonnenschein erleben, …

Köpfle

Nach dem überqueren des Feldbergs ging es noch aufs gegenüber liegende „Köpfle“. Die Strecke habe ich zufällig entdeckt. Man wandert völlig alleine zwischen den Bäumen durch den weichen Tiefschnee. Im Vergleich war der restliche Schnee auf der Tour heute durch den gestrigen Regen sehr verdichtet und hart.

 

 

 

Bei der Tour heute habe ich bemerkt, wie unkompliziert man zum Notschrei mit Bus / Bahn kommt. Da suche ich auch mal eine schöne Tour, … vielleicht über Wieden auf den Belchen  und zurück? Hmm oder Notschrei / Schauinsland ,.. 😉

 

Karte

 

Fotos

 

Schneeschuhtageswanderung vom Feldberg / Hebelhof zum Herzogenhorn – Krunkelbach – kleines & großes Spießhorn – Krunkelbach – Ruckenhütte – Hebelhof

Die ganze Woche hatte ich gespannt das Wetter am Feldberg beobachtet, denn der Schnee war an vielen Stellen bereits weg. In der Landesschau wurde angekündigt, dass es ab Mittwoch Neuschnee geben soll. Als klar war, dass genügend Schnee vorhanden sein wird, habe ich die Schneeschuhwanderung, welche ich für den 28.12.2017 geplant hatte, nochmal ins Auge gefasst und in einer Wandergruppe aus Freiburg gefragt, ob jemand mit möchte.

Grafenmatt

Es haben sich zwei Mädels gemeldet und ich hatte meine ersten zwei Teilnehmerinnen – meine erste geführte Wandertour 🙂 . Getroffen haben wir uns am Hebelhof. Es war erstaunlich wenig am Feldberg los, obwohl der FIS Snowboard Weltcup auf dem Höchsten statt fand. Nur zu Beginn der Rundwanderung waren viele Menschen um uns, als es parallel zur Grafenmatt Abfahrt an ein Wäldchen zur Bergstation herauf ging.

Kurz nach dem passieren der Bergstation war man alleine und konnte die ersten Blicke zum Herzogenhorn mit der markanten Lawinenkante genießen. Die Sonne hat es auch gut mit uns gemeint und ließ den Schnee schön weiß glitzern. Es folgten die ersten Schritte in weichem Tiefschnee – was für ein Genuss! Weiter ging es am Olympia Stützpunkt Herzogenhorn vorbei, rauf auf das 1.415m hohen Herzogenhorn.

Herzogenhorn mit der markanten Lawinenabgangkante

Wir hatten von oben den ersten Eindruck der Rundwanderung. Die Alpen konnte man leider nicht sehen und auch der Belchen war in einer “Wattewolke” umhüllt. Hier oben gab es den ersten Leibnitzkeks – ein Flashback in die Kindheit,.. vor allem mit dem Kommentar: “wie früher – erst die Ecken essen” ^^ . Herrlich.

Krunkenbachtal

Wir wanderten weiter bergab Richtung Krunkelbachhütte, wo wir dann von der eigentlichen Route abgewichen sind und uns für einen kleinen Weg durch ein Wäldchen entschieden haben. Um uns herum gab es nur Tiefschnee, frische Luft, Bäume, ein Bächlein und Ruhe.

Nach der Talsenke ging es zum einkehren in die Krunkelbachhütte 😉 . In der gut besuchten Gaststube gab es eine heiß/scharfe Gluaschsuppe und ein stückle Kuchen.  Bis hier hin, dachte ich, haben wir die Mitte der Tour erreicht,.. doch das war nicht der Fall. Es war erst Kilometer 5 von knapp 16.

Weiter ging es zum eigentlich zum großen Spießhorn, doch irgendwie habe ich die Abzweigung übersehen. Da wir schon den Aussichtspunkt am kleinen Spießhorn mit einer Panoramabank entdeckt hatten, wollten wir dort auch noch hin und haben die Route spontan angepasst. Auf einem kleinen Holzplateau war neben der Bank ein Guckrohr, wodurch man einen Blick z.B. in die Schweiz hatte. Je nach Bewegung wurden die Berge mit Namen angezeigt.

Großes Spießhorn

Hinter uns ging es nun einen kleinen Trail zum großen Spießhorn bergauf. Oben angekommen bekam man einen tollen Blick in das Krunkenbachtal sowie rechts nach Menzenschwand-Hinterdorf. Hier haben wir nochmal eine Gruppe Schneeschuhwanderer getroffen.

Von nun an waren wir alleine unterwegs. Es ging runter in das Krunkenbachtal über traumhafte Hänge mit viel Tiefschnee, wo auch ein paar Skitourengänger mit schönen Schwüngen bergab gesaust sind.

Nun begann der schwierigste Teil. Das Überspringen des kleinen Bachlaufs :-p . Danach läuft man fast nur noch im Wald. Es ging steil bergab. Links von uns hat sich der Kriegsbach seinen Weg ins Tal geschafft. Wir sahen interessante Eisgebilde des Baches und viele Bäume, die unter der Last des Schnees gelitten haben. Unten angekommen hielten wir eine kleine Rast vor dem letzten Aufsstieg. Dreihundertsiebzig Meter ging es nun bergauf zu dem letzten Aussichtspunkt mit Blick Richtung Menzenschwand und dem gegenüber liegenden Spießhorn.

Menzenschwand

Einen frisch umgestürzten Baum mussten wir auch noch meistern. Ab nun sind wir wieder Richtung Ausgangspunkt, dem Hebelhof mit Blick Richtung Feldberg gewandert. Dort angekommen gab es noch einen Glühwein. Zurück sind wir gemeinsam mit dem Zug nach Freiburg gefahren.

Zurück in Offenburg gab es das letzte Highlight des Tages – es hat geschneit.

Danke an die Mädels für den schönen Tag 🙂

Liebe Grüße
Pat

 

PS:
Bis hier hin war der Jägersteig als Schneeschuhvariante mein Favorit doch die Tour heute war deutlich besser. Die Sonne, die Aussicht, Ruhe,.. ein klasse Tag.

Karte

(Kann genauso nachgegangen werden – hatte ich zuvor auch mit der Bergwacht / Haus der Natur angefragt)

Weitere Infos: Lawinenzonen Feldberg

Fotos

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