Bunter Schwarzwald – Goldener Herbst am Schluchsee – Rundwanderung entlang des Ufers

Der goldene Herbst ist da!

Am zweiten Oktoberwochenende hat uns nach einem Regenwochenende wieder die Sonne geküsst und eine Traumlandschafte präsentiert. Das Ausflugsziel am Sonntag war die Umrundung des Schluchsees. 

Ab dem Bahnhof Seebrugg ging es im Uhrzeigersinn immer am Seeufer entlang zu Unterkrummenhof. Nach einer kurzen Stärkung läuft man den Weg weiter zum Westende des Sees (zum Überflutungsgebiet) und dann am Nordufer über Aha nach Schluchsee.

Die Verfärbung der Bäume, das herabfallende gelbe Laub und ein leichter Wind rundeten diese 16km Tour ab.

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Feldberg Rundtour

Statt Berchtesgaden-Beiträge komme ich gerade irgendwie durcheinander, denn am Wochenende ging es spontan zum Feldi und “drum herum”. Deshalb gibt es einen aktuellen Schwarzwald-Beitrag 🙂 .

Start/Ziel war der Feldberger Hof. Bei durchwachsenem aber gutem Wanderwetter ging es zuerst über den tollen naturbelassenen Trail zum Baldenweger Buck und dann über das Zastler Tal rauf zum Höchsten.

Man merkte, dass in der Schweiz der Freitag, der 13. ein halber Feiertag war (je nach Ort sind die Geschäfte geschlossen). Deshalb het’s au fascht nur Schwitzer ufm Feldi gen 😉 .

Tourinfos

Feldberges Hof – Felsenpfad – Baldenweger Buck – Zastler Hütte – Querung Lawinenhang – St Wilhelmer Hütte – Wetterhaus – Feldberg Denkmal – Feldbergturm und Haus der Natur

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Der Hochblauen bei Müllheim

Der Hochblauen ist in der Rheinebene von Nord nach Süd gesehen der letzte 1000er vor den Alpen. Er stand schon länger auf meiner ToDo Liste. Angedacht war, den Hochblauen mit Schneeschuhen zu besteigen. Leider hat es den letzten Winter nicht geklappt, da die Schneelage in den Niederungen ab Badenweiler nicht geeignet war.

Deshalb ging es jetzt im Sommer auf den Gipfel.
Dies ist die erste Tour meines August Urlaubs 🙂

Die Bahnverbindung mit Anschluss an den Busnahverkehr ist solala aber machbar. Man fährt bis Müllheim mit der Bahn und wechselt dann in den Busverkehr nach Badenweiler.

Badenweiler ist ein kleines Örtchen mit einem schön angelegte Kur- und Schlosspark. Darum befinden sich tollen Gebäuden, die sich zu besichtigen lohnen. Auf der Burg bekommt man an mehreren Stellen einen schönen Ausblick nach Frankreich oder gen Hochblauen.

Die Wanderung habe ich bei Ich geh wandern gefunden und leicht abgeändert.
Sie führt Bergauf wunderbar auf schmalen Trails und ist sehr gut ausgeschildert. Die GPS Route braucht man trotzdem, da Sie an einer Stelle vom offiziellen Weg abweicht. Man geht über schöne Wurzelfelder, kurzen Steinpassagen und weiche Nadelwege in ca. zwei Stunden von Badenweiler rauf auf den Hochblauen. Ab und zu quert man die Straße, was nicht stört, da kaum Verkehr ist.

Oben kommt man ähnlich wie am Belchen aus dem Wald raus und ist direkt auf dem Hochblauen. Zur Rechten befindet sich das Berghotel mit Panoramablick gen Alpen, zur Linken der Aussichtsturm aus grünem Stahl vom Schwarzwaldverein. Um das Geländer des Turms gibt es eine Metallkarte, auf der die Bergen der Umgebung sowie deren Entfernung angezeichnet sind. Bei guter Sicht sieht man die Hornisgrinde sowie den Mont Blanc. Feldberg und Belchen erkennt man ohne Karte, da die Form bzw. der Feldbergturm sich vom Rest der Berge abhebt.

Blick gen Malsburg-Marzell

Möglichkeiten zum Vespern gibt es genügend. Überall laden Bänke zum verweilen bei toller Aussicht ein.

Der Rückweg führt zuerst in die Richtung Belchen / Feldberg und wechselt dann nach einigen Kilometern wieder gen Badenweiler.

Leider sind die letzten 7km nur auf breiten Waldwegen, was durch das leichtes Gefälle zwargelenkschonend ist, vom Erlebnis aber solala ist.

Karte

Gallerie

Gewitternacht von Freitag auf Samstag auf dem Hohen Horn

Letzten Freitag war das Wetter unvorhersehbar (zum Glück, sonst wäre ich mit Daniel vermutlich nicht hinauf).

Die Nacht war dann doch recht laut, hell und interessant 😉

https://www.badische-zeitung.de/gewitter-in-suedbaden-konzerte-in-loerrach-bad-krozingen-und-freiburg-abgebrochen–175781471.html
Mittendrin statt nur dabei 🙂

Die Wetterapps sowie das Regenradar haben weder Regen noch Gewitter für Offenburg angezeigt. Es kam anders.

Bereits auf dem Weg nach oben wurden wir kurz vor dem letzten Anstieg am Brunnen von einem ersten Mini-Gewitter mit Regen begrüßt.

Nach etwa 20 Minuten bekamen wir eine Regenpause von ca. zwei Stunden, in der wir den Sonnenuntergang, die blaue Stunde und die Gewitter um uns herum faszinierend beobachten konnten. Auf den Regenradar Apps haben wir dann gesehen, was auf uns zu kommt. Die große Regenfront von Freiburg machte auch vor dem Hörnchen keinen Halt und ergoss sich mit Platzregen, Sturm und vielen Blitzen über uns.

Dafür gab es eindrucksvolle Bilder von der Rheinebene.

Die Nacht war dann doch recht laut, hell und interessant 😉

Sonnenuntergang, blaue Stunde, Blutmond und Mondfinsternis auf dem Hohen Horn

Ein besonderes Ereignis konnten wir im Süden am 16.7.2019 live erleben:

Die Verdunkelung des Mondes durch den Kernschatten der Erde

Dieses astronomische Ereignis findet statt, wenn Sonne, Erde und Mond hinreichend genau auf einer Linie liegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis

Zwischen Sonne und Mond hat sich die Erde geschoben und somit dem Mond das Licht “stibitzt” 😉 .

Durch die leichten Schleierwolken am Himmel wurde auch der Sonnenuntergang spannend. Die Farben der Sonne verteilten sich auf diesen.

Als die Sonne im Westen in zartem Rot unterging, dauerte es wenige Minuten, bis der Mond im Osten in rot auftauchte und später gegen 23.30 Uhr im Kernschatten der Erde verdunkelt wurde.

Die Fotos entstanden oben auf dem Turm.

Eine Nacht unter dem Sternenhimmel auf dem Hörnchen

Aus dem Alltag ausbrechen und unter freiem Sternenhimmel schlafen 🙂 .

Mit Sonnenstrahlen im Gesicht im “Bettle” liegen…

Montag habe ich mich spontan entschieden, dass ich Dienstag oben schlafen werde, da das Wetter ab Mittwochnacht kippt. Schnell mein Backpack gepackt und dann ging es rauf auf’s Hörnle.

Am Mittwochmorgen ging es dann zurück und in die Arbeit.

Knappe 14 Stunden Auszeit sozusagen 😉

Wie wäre es, was jeder als Kind gemacht hat, zu wiederholen?
Die Temperaturen erlauben es, nur im leichten Schlafsack und auf einer Isomatte zu schlafen.

Schluchtensteig – Drei Tage Backpacking von Stühlingen – Blumberg – Lenzkirch – Schluchsee nach St. Blasien

Am Vatertag ging es bis Samstag nach Stühlingen, um den Schluchtensteig zu durchwandern.

Über Facebook hatte ich mich einem Aufruf zu dieser Tour angeschlossen. Wir trafen uns zu fünft um 9 Uhr am “Bahnhof” Stühlingen (der nicht existiert) 😉 .

Mit Proviant für vier Tage wanderten wir bei Sonnenschein los. Die Tour beginnt zuerst an der Wutach und führt einen bald in den Wald. Bei Blumegg quert man die Sauschwänzlebahn und steig dann direkt in die Schlucht hinab.

Das eigentliche Abenteuer beginnt nun. Die Schlucht wird sichtbar. Hohe, abfallende Felsen im Naturschutzgebiet Wutachflühen. Die Wutach ist mal 10 Meter, mal 150 Meter entfernt. Steile Hänge erfordern Trittsicherheit. Da es Dienstag geregnet hatte, waren die Wege teilweise etwas matschig aber trotzdem gut begehbar.

Wutach

Nach ca. einer Stunde in der Schlucht (von der Bahn sieht und hört man nun nichts mehr) ging es nach oben und raus und über bereits bestellte Felder und Wiesen nach Blumberg.

saftige Wiesen

Hier und da gibt es Aussichtspunkte mit Rast- und sogar Grillmöglichkeiten, wie Beispielsweise an der Buchberghütte. Beim betrachten der Landschaft von dort oben erkennt man die Schlucht auf den ersten Blick nicht mehr, da nur die obere Waldgrenze sichtbar ist.

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