Tag 2 in Pfronten – Wanderung auf den Breitenberg über die Reichenbachklamm auf den Aggenstein

Gegen 7 Uhr sind meine Äuglein aufgegangen. Bei dem Öffnen des Holz-Fensterladen wurde ich überrascht: Sonnenschein!

So bin ich direkt aus dem Bett gesprungen und mit dem Radel los, um die Sonne noch vor dem Frühstück einzufangen.
So schnell wollte ich eigentlich nicht aufstehen, … 🙂

 

Das bestellte Kaiserwetter war nun da. Ich hatte bereits ein paar Ideen für besondere Ausflüge und so war  das heutige Ziel schnell ausgewählt: Auf den Höchsten der Umgebung kraxeln, den Aggenstein. Er ist eine Erhebung auf dem Breitenberg, dessen Rückseite aus dem Tannheimer Tal (Österreich) , genauso wie aus dem Vilstal über den Breitenberg erreichbar ist.

So stürmisch, wie das Aufstehen bereits war, ging es auch an die Talstation der Breitenberg Gondel. Dort bemerkte ich, dass ich die Stöcke in der Garderobe vergessen hatte. Das war nicht wirklich optimal,..

Viel sagen kann ich zum Aufstieg nicht, denn die Bilder sprechen für sich. Es war in der Reichenbachklamm schwer, ohne Unterstützung der Stöcke auf den rutschigen Steinen und den Wurzeln aufwärts zu wandern. Durch die Steilheit kam ich auch schnell ins schwitzen. Nach der Klamm läuft man auf einem wunderbaren Trail hinauf gen Bad Kissinger Hütte. Ab hier beginnt der schwierigste Teil, bei dem man sich an einem Stahlseil festhalten sollte. Es war der Aufstieg auf den Aggenstein. Trittsicherheit und Schwindelfrei muss man sein, man wird jedoch mit einer tollen Aussicht belohnt. Oben bin ich auf den anderen Gipfel gegenüber, da am Gipfelkreuz zuviel Trubel herrschte. Bei einem frischen heißen Kaffee ließ es sich da auch gut aushalten.

Bei dem Abstieg zur Ostlerhütte auf der Rückseite des Aggensteins wurde ich erneut an die vergessenen Stöcke erinnert,.. und dann kam plötzlich ein Wetterumschwung. Es wechselt hier auch so schnell wie im Schwarzwald zwischen Sonnenschein, Wolken und Regen. Dicke Wolken und ein frischer Wind umhüllten nun den Aggenstein, doch ich war bereits an der Ostlerhütte. Nach einer Stärkung ging es zur Bergstation Breitenberg und von dort mit der Gondel wieder ins Tal.

Steile Felsformationen, die endlose Sicht, der Blick zum hohen Ifen im Kleinwalsertal im Westen, direkt unter mir das Tannheimer Tal, im Osten Schloss Neuschwanstein und der Forggensee, das was sehr beeindruckend.

 

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Tag 1 in Pfronten – Wanderung zur Burgruine Falkenstein und weiter über den Zirmgrat ins Vilstal

Es war der erste Tag in Pfronten und beim öffnen des Fensterladens bekam ich ein kleiner Schreck: Der Himmel war bedeckt und ein frischer Wind war zu spüren. Gab es am Vorabend nicht Sonnenschein?

Nach dem Frühstück ging es zur Talstation der Breitenbergbahn. Ab hier wandert man über die Vils und dann steil bergauf zur Mariengrotte, die sich unterhalb der Burgruine Falkenstein befindet. Es ist eine Einkerbung im Fels, in der sich eine Maria befindet. Ab der Grotte ist es nur noch ein Katzensprung auf die Ruine, die von König Ludwig II gebaut wurde, und ein weiteres Schloss werden sollte. Der Blick ins Tal war leider wetterbedingt “solala”.

Auf schönen Wurzelwegen mit richtigen Felsstufen und großen Baumwurzeln ging es tief in den Wald. Es befanden sich immer wieder Bänke an schönen Aussichtspunkten. Man erreicht den schönen verschlungenen Kammweg, den Zirmgrat, der zum “Salober” führt.  In der Mitte des Höhenweges findet man eine tolle Lichtung mit Blick gen Weißen- sowie Hopfensee.

Kurz darauf erreicht man auch schon zur Saloberalm, die leider geschlossen war.

Nach einem kurzen Abstecher Richtung Alatsee, ging es bergab (etwas flotter, denn mich hat wieder eine Wespe in die Waden gestochen).

Als ich wieder das Vilstal erreicht habe, ging es auf dem nicht enden wollenden Zirmenweg vor zur Talstation der Bergbahn.

Etwas enttäuscht wegen der geschlossenen Alm, habe ich meine “KönigsCard” für die erste Bergfahrt auf den Breitenberg genutzt, um oben ein schönes Bierchen und eine Gulaschsuppe zu mir zu nehmen. Wettertechnisch wurde es sogar noch etwas diesiger und wolkiger, sodass ich nach dem Essen zur Pension aufgebrochen bin.

Gegen Abend wurde es wie den Tag zuvor erneut sonnig. Die Wetter-App meinte, es wird am Mittwoch sonnig, und so habe ich gehofft, es tritt auch so ein 🙂

 

 

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Urlaub im Allgäu in Pfronten – 10 Tage Bergkraxeln

Diesen Sommerurlaub habe ich in Pfronten verbracht. Der Ort liegt kurz vor Füssen / Schwangau / Schloss Neuschwanstein und grenzt an das Tannheimer Tal (Österreich). Durch ihn fließt die Vils, die im Lech endet. Pfronten ist eingekesselt vom mehreren Bergen, wobei der imposanteste der Breitenberg (1501m) mit der Aggenstein-Erhebung (1986m) ist, sowie der Falkenstein, auf dem die gleichnamige Ruine trohnt.

Nach einer turbulenten Zugfahrt (Die Bahn war wieder unpünktlich,..) bin ich mit dem Rädel, den Satteltaschen sowie Trolley und Rucksack gegen Abend im Allgäu angekommen. Ab 18 Uhr hat sich die Sonne gezeigt und die Berge schön angestrahlt.

 

 

Eine kleine Vorschau meiner Ausflüge gibt es als Appetitanreger 🙂 :

 

Die Beiträge zu den Ausflügen veröffentliche ich demnächst.

LG
Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Sonnenuntergang bei klarer Sicht über die Rheinebene – Blick vom Hörnchen zu den Vogesen

Ich wollte nur eine kurze Runde mit dem Bike drehen….
Als ich gegen 20 Uhr am Hörnchen angekommen bin, habe ich zufällig Tatjana und Silvio getroffen, welche ich vor einigen Wochen bei dem Übernachten auf dem Türmchen kennen gelernt habe. War sehr schön, euch wieder zu sehen 🙂 .

Da Sternschnuppen-Nacht war, sind immer mehr Leute zum Turm gekommen. Hätte ich mal nur daran gedacht,.. denn ich musste die Sternschnuppen vom Bürgerpark aus anschauen.

Ein paar Fotos habe ich vom Sonnenuntergang mitgebracht.

LG
Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Kurzurlaub im Hochschwarzwald – Wanderung von Freiburg über den Schauinsland nach Todtnau, zum Herzogenhorn und zum Feldberg

In der letzte Woche bin ich für drei Tage in den Hochschwarzwald. Als klar war, dass das Wetter stabil und sonnig bleiben sollte, habe ich am Dienstag mein Säckli gepackt. Es ging gegen 10 Uhr nach Freiburg, mit dem Ziel, am Donnerstag auf dem Feldberg anzukommen. Die Tour habe ich als 3 Tageswanderungen von jeweils 14-17 km geplant, da ich mein Backpack usw. zu tragen hatte.

Dienstag:

Start war in der Nähe vom Schützen bei der Zufahrtsstraße zum Waldsee. Einwandfrei ausgeschilderte Wege leiteten mich zum Kybfelsen. Im schatten der Bäume ging es bergauf. Den Temperaturunterschied zu Freiburg habe ich nicht wahrgenommen. Am Kybfelsen angekommen, konnte ich wunderbar auf der Panoramabank verweilen. Hier hatte ich ein nettes Gespräch mit einem jungen belgischen Pärchen, die auch zum Feldberg wollten. Wir haben uns über die geplante Tour unterhalten und so zusammen die Pause verbracht.

Es ging weiter auf den Schauinsland. Das war ein schweres Stück Arbeit. Seit Freiburg hatte ich schweres Gepäck auf dem Rücken. Funktionierende Brunnen gab es unterwegs leider keine. Bei Temperaturen über 30 Grad kann ich nur empfehlen, mit mindestens 3 Liter pro Person zu wandern.

Unvorhergesehen waren z.B. Waldarbeiten nach dem Kybfelsen. Die Strecke wurde über einen kleinen Umweg zum Sohlacker umgeleitet, den ich auch durch das Biken bereits kannte. Kurz darauf, nach dem “Badisch Moonrising Trail” vom MTB Verein Freiburg, wurde der Weg unbekannt und ich konnte einiges entdecken.

Es ging weiter auf 1284 Meter hoch. Vorbei an tollen Felsformationen und unberührter Natur, denn die Waldwege wurden immer schmaler und der Wald immer bewachsener. Mit der Zeit habe ich bemerkt, dass es mit dem Gepäck sehr anstrengend wurde. Das schlimmste Stück war das Ende, bei dem man mehrfach die Straße querte.

Endlich oben angekommen, war noch genügend Zeit, um im Restaurant einen Straßburger Wurstsalat mit einem Bierchen zu bestellen. Ab 18 Uhr wurde die Bergstation inkl. Restaurant und Toiletten geschlossen. Das sollte man beim Planen beachten (ich hatte Glück 😉 )

Nun ging es zum Turm, wo ich den Sonnenuntergang genießen konnte.

Mittwoch:

Piep, piep, piep.. und ich war wach 🙂

Der Sonnenaufgang war fantastisch. Ein intensives Sonnenrot, das den Schwarzwald begrüßte. Ein tolles Highlight hier oben auf dem Turm. Die Pferde und Kühe im Hintergrund, die beruhigend das Graß am Boden rupften, rundeten das perfekte Panorama ab.

Gegen 9.15 Uhr bin ich wieder zur Bergstation und habe die Wasservorräte aufgefüllt.
Motiviert ging es nun Richtung Todtnau / Hasenhorn Turm. Die Müdigkeit vom Vorabend durch den schweren Aufstieg war wie weggeblasen. Das erste Stück des Weges ging parallel zur Straße nach Todtnau. Da es noch früh war, sind nur sehr wenige Autos Unterwegs gewesen. Ein wunderbarer Blick über das Dörfchen Hofsgrund und den Feldberg zur Linken sowie nach dem Überqueren der Straße zur Rechten der Blick Richtung Rheinebene / Müllheim werden hier oben serviert. Hier und da ein paar Kühe, Obstbäume, wilde Beeren, die zum Naschen einladen und kaum Wanderer :-). Kurz darauf taucht man in den Wald ein und wandert durch kaum genutzte Wege, bei denen man den Eindruck hat, hier ist noch nie jemand durch. Es blüht, summt und piepst überall – traumhaft.

Nach ca. zwei Stunden musste ich erneut die Straße kreuzen, um auf die andere Talseite Nähe Muggenbrunn zu kommen. Der Weg führte steil bergauf Richtung Todtnauberg. Oben angekommen, konnte ich schon Todtnau und das Hasenhorn / den Hasenhornturm sehen. Nach einer weiteren Pause mit Kaffee ging es zum nächsten Highlight: die Todtnauer Wasserfälle.

Durchgeschwitzt in das Wasserfall-Becken zu hopsen, war super. Viele Familien mit Kinder haben auch diese Gelegenheit genutzt, in dem eisigen Wasser zu planschen.

Ab hier ging es nur noch bergab nach Todtnau. Nach dem Abendessen bin ich auf das Hasenhorn. Oben hat mich leider ein spontanes Gewitter erwischt. Da nach dem ersten Gewitter aus Richtung Schauinsland wieder dunkle Wolken kamen, bin ich wieder ins Tal und habe in einer Pension geschlafen.

Donnerstag

Gemütlich und gut gefrühstückt, lag die letzte Etappe Richtung Herzogenhorn und Feldberg vor mir. Ich musste die Wanderroute umplanen, da ich eigentlich von dem Hasenhorn weiter laufen wollte. Deshalb konnte ich den Morgentau im Gegenlicht sowie das riesigen “Schwert” im Wald über Todtnau sehen. Das Schwert ist mir noch nie aufgefallen. Auch entdeckt man (wie am Schauinsland) hier und da ein Bergstollen, der hinein in die Dunkelheit führt.

Der Weg ging wieder steil bergauf. Das Herzogenhorn liegt auf 1.415m. Unterwegs habe ich ein paar Waldarbeiter getroffen und diese nach ihrem Lieblingsweg zum Herzogenhorn gefragt. Statt zum Prägbach-Wasserfall habe ich deshalb die obere Route gewählt. Ich dachte zwar “schade”, doch nach einiger Zeit wurde es mir klar: Man kommt aus dem Wald und blickt auf eine riesige Wiese mit einem kleinem Bachlauf. Überall wachsen bunte Blumen. Bienen, Hummeln und Grillen tummeln sich um den besten Nektar. Eine Sitzgelegenheit mit einem Schnappshäuschen war auch für mich da 😉 . Somit gab es hier spontan ein zweites Frühstückchen. Ein traumhaftes Plätzchen zum Verweilen.

Ein Stündchen später ging es gen Herzogenhorn. Mittlerweile begegnete ich mehreren Wanderer und eBikern. Man merkt, dass der Gipfel nicht mehr weit sein kann.

Die letzten zwei Kilometer waren mir durch die Schneeschuhwanderung im Frühjahr bereits bekannt. Neu war mir, dass der Fuß am Herzogenhorn sowie weitere Teile mit Blaubeerbüschen bewachsen ist. Mit blauen Fingern 😉 am Herzogenhorn angekommen, war es vorbei mit der Ruhe. Dies war auch so, als es zum Feldberg ging. Menschen von allen Ländern wuselten hier umher und so bin ich mit der letzten Gondel bergab und gegen 17.30 Uhr mit dem Bus und Zug wieder in die Heimat gefahren.

Der Bus hatte keine Klimaanlage und es gab im Höllental stau. Genau hier merkte man dann deutlich den Temperaturunterschied zwischen Hochschwarzwald und Rheintal. Gefühlte 10 Grad mehr drückten auf uns (laut Wetter-App waren es 7 Grad).

Die Tour kann ich wärmstens empfehlen. Sie verläuft fernab von Massentourismus (bis Herzogenhorn/Feldberg) durch eine wunderbarer Natur und ist für ein “Kurzurlaub” super geeignet. Nur sollte man beachten, dass es in sehr kurzer Zeit Wetterumschwünge geben kann. Das Gewitter am Mittwoch bildete sich innerhalb 30 Minuten.

Toll waren auch die Begegnungen. Zum Beispiel die Belgier am Kybfelsen, die zwei Studenten beim Sonnenuntergang auf dem Schauinsland, am Morgen der Mann aus Dresden, der nette Vermieter der Pension in Todtnau, die arabische Familie am Feldberg in der Gondel, andere Backpacker aus Spanien im Bus nach Freiburg,…

Die Etappen

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Bürgerpark – Bäume im Blickwinkel einer Ameise

Beim Sonnen im Bürgerpark bin ich auf die Idee gekommen, die Bäume aus Sicht einer Ameise von unten zu fotografieren.
Die Idee hatte ich, da in letzter Zeit öfters der Begriff des “Waldbaden‘s” zu hören war.
Einfach mal auf den Rücken legen und die Bäume betrachten. Plötzlich hört man z.B. die Tiere intensiver,..

LG
Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

SWR Fernsehen – 45 Minuten Schwarzwald – Unterwegs im Märchenland Elztal

Heute Abend habe ich eine tolle Doku über unsere Region im SWR Fernsehen gesehen. Die Reporter haben das Elz- sowie das Simonstal besucht.  In der Doku gibt es unter anderem Info’s zu den Pflanzen auf unseren Wiesen sowie tolle Aufnahmen aus der Luft. Neue Ideen für unbekannte Fleckchen habe ich auch erhalten. Ein Beispiel ist der für mich neue Siebenfelsen in Elzach/Yach.

Schönes WE 🙂

Liebe Grüße
Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Sonnenuntergang und Sonnenaufgang mit Gewitter über der Rheinebene – eine Nacht am Hohen Horn

Dieses Wochenende ging es zum Sonnenuntergang und Sonnenaufgang (so die Theorie) zum Türmchen. Ich bin erst spät los und habe somit fast den Sonnenuntergang verpasst. Oben angekommen, habe ich vier weitere Wanderer kennengelernt, die den selben Gedanken hatten – eine Nacht hier oben zu verbringen. Gegen 21.27 Uhr ist die feuerrote Sonne hinter den Vogesen verschwunden.

 

 

Da Samstag der 14. Juli war, haben unsere Nachbarn den “Sturm auf die Bastille” mit einem schönen Feuerwerk gefeiert. Danke 😉 Es sah von hier oben sehr schön aus. Der Wind ließ gegen 23 Uhr nach und eine teils sternenklare Nacht stand uns bevor.

 

 

Gegen 4 Uhr haben Blitze begonnen, den Himmel zu erobern und das Rheintal zu wecken. Um 6 Uhr konnte man schön den Verlauf der “Regen-Schleusen” verfolgen. Das Gewitter zog von Kehl über Eckartsweier, Schutterwald in einem Bogen um Offenburg und endete in Zunsweier.

 

 

Nun kam hier oben auch der Regen an (ohne Gewitter). Die Zeit haben wir zum Frühstücken genutzt und nach zwei Kaffees, Müsli und Pfannkuchen (Danke an die Jungs), ging es wieder zurück.

 

 

LG
Pat

 

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Zweitageswanderung von Waldkirch über den Kandel nach St. Peter

Dieses Wochenende habe ich mir den Kandel als Ziel vorgenommen. Bei Sonnenschein und einigen Wölkchen am Himmel ging es mit dem Zug nach Waldkirch. Ab hier wanderte ich erstmal über schöne Waldwege Richtung Baumwipfelpfad. Dieser ist sehr schön mit kleinen Täfelchen, die Infos zu den Tieren und den Bäumen beschreiben, bestückt. Durch den Baumwipfelpfad waren hier sehr viele Leute unterwegs, was sich direkt ab dem Eingang zum Baumwipfelpfad änderte. Ab hier bin ich alleine durch den Wald gewandert. Nach einigen Kilometern erreicht man die Schwarzenburg, eine Ruine mit tollem Blick über Waldkirch und der nördlichen Rheinebene. Hier nahm ich das erste Vesper zu mir, denn die 14kg auf dem Rücken machten sich schon bemerkbar ;-). Nach der kurzen Stärkung ging es weiter immer bergauf über mehrere Bergkämme, bis man dann an der Thomashütte ankommt. Ein genialer Blick in das Glottertal bekommt man hier präsentiert. Die Hütte war auch mein heutiges Tagesziel, wobei ich noch auf den Kandel wollte, um den Sonnenuntergang zu genießen. Dies habe ich nach einer Kaffeepause über die Hütte vom  Fensterleswirt gemacht. Oben am Kandel war nicht mehr viel los. Ich konnte fast alleine ca, 1,5 Stunden das Naturschauspiel genießen, wie die Sonne langsam hinter Wolken über den Vogesen mit schönen Farben verschwand. Hier oben hat man dann deutlich an der Temperatur das Verschwinden der Sonne bemerkt.

 

 

Gegen 22 Uhr Zeit bin ich zurück zur Hütte zu gelaufen. Vorbei an Waldheidelbeeren freute ich mich auf mein Nachtlager. Es gab dann ein warmes Abendessen und ein tolles Lichter-Panorama gen Freiburg konnte ich hier oben erleben. In der Nacht hatte ich mehrfach Besuch von Egon, einem Siebenschläfer, der vermutlich durch die Gerüche von meinem Essen angelockt wurde. Das ist schon interessant, wenn da dauernd um einen etwas wieselt. Scheu war er auch nicht, und “schwups”, futterte er aus meinem Topf 😉 . Obwohl ich dann alles in Tüten im Backpack versteckt hatte, ist er immer wieder vorbeigekommen und hat vor allem gemeckert / gekreischt! Ganz schön laut, so ein “Krawall-Siebenschläfer”. Bedingt durch das mehrfache Wecken des kleinen Kerlchens war die Nacht dann doch recht kurz.

 

 

Gegen 5 Uhr bin ich aufgestanden. Herrlich, hier oben, ganz alleine, mit Kaffee und dem Panorama auf dem Bänkchen die Natur beim Erwachen zu beobachten. Der Blick reicht vom Feldberg bis ins Hexental sowie bis zu den Vogesen. Nach dem Frühstück und dem aufräumen und zusammenpacken meiner Sachen ging es wieder über den Kandel zum Fensterleswirt, der mir eine andere Wanderroute empfohlen hat. Ich wollte theoretisch vom Kandel über das Glottertal und dann über den Rosskopf nach Freiburg. Mit dem schweren Gewicht auf dem Rücken war mir klar, dass 25km zu viel sind. Somit war der Plan, nach St. Peter zu wandern. Die Empfehlung des Wirt, über den Plattensee zu gehen, hat sich gelohnt. Ich dachte, eventuell noch von St. Peter weiter ins Glottertal zu gehen, doch die Tour hatte bis St. Peter 15km und es wären nochmal mind. 10km dazu gekommen, was mir definitiv zu viel war. Somit ging es durch wunderbare Waldwege, Sonnendurchflutete Wäldchen und schönen Ausblicken runter nach St. Peter. Das letzte Stück war dann leider auch auf der Straße, aber es war erträglich. Wenn man solche Touren macht, merkt man, wie hart und unangenehm Teer ist und wie toll man auf Waldwegen beim laufen “einfedert”. Kurz vor St. Peter konnte ich nochmal den Premium-Blick ins Dreisamtal genießen. Ab hier fuhr ich mit dem Bus über das Glottertal zurück nach Denzlingen und dann mit dem Zug in die Heimat.

 

 

LG

Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook

Mikroabenteuer auf den Mooskopf – Siedigkopf

Kürzlich ging es auf den Mooskopf und ich konnte das erste Mal die Nacht intensiv unter freiem Himmel bei 6 Grad auf dem Berg genießen – im “Sommer” 😉

Das Rädel habe ich am Haigerach Waldparkplatz geparkt und bin dann zu Fuß über den Leimenlöcher Weg zum Lothardenkmal gewandert.

 

LG
Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook