Umzug vom RaspberryPI2 auf ein Gigabyte Brix 3350 – Vergleich am Beispiel der weewx Wetterstation – Datenbankgröße nach genau 2 Jahren

Ein neues Projekt ist abgeschlossen.
Der Umzug vom RaspberryPI auf den Gigabyte Prix N3350 (Intel Celeron 64Bit – 4GB RAM)

Dabei musste ich mich unter Anderem um die Datenbanken und deren Erhalt kümmern. Eine meiner wichtigsten Datenbanken ist die Weewx Wetterdatenbank, die nun zwei Jahre Daten aufgezeichnet hat.

Die Umstellung war recht aufwändig, da auf dem PI noch Debian 8 / Jessie (unter ARM) läuft und auf dem Gigabyte Brix nun das neue Debian 9 Stretch (Intel 64Bit). Dies bedeutete, alles per Hand neu installieren (Pakete nennen sich unter ARM anders als unter AMD64 / somit kein einfaches “Paketname exportieren, importieren, installation fertig”)

Unter Debian 9 Stretch wurden zusätzlich auch noch mysql durch mariadb ersetzt, welches z.B. Datenbanken mit “-” im Namen nicht unterstützt (da bin ich bei den Seafile Datenbanken auf die Nase gefallen).

Erschwerend kam dazu, dass vorher auf dem RasperryPI2 weewx in eine eine latin1 Tabelle erfasst wurde, welche ich nun auf utf8 konvertiert habe. Dabei ist mir die Datengröße aufgefallen 🙂

In zwei Jahren Wetteraufzeichnung (09/2015 – 09/2017) mit der TFA Nexus in Verbindung mit weewx ist die

  •  Datenbank-Backup-sql-Datei 228.000 Zeilen groß
  • Datenbank-Backup-sql-Datei 213 MB groß (unkomprimiert)

geworden.

Die Datenbank wird täglich zweimal als gzip gesichert (jedes Backup ist aktuell 9,9 MB groß)
Die Sicherung dauert 5 Sekunden auf dem Brix, auf dem PI waren es ca. 2 Minute.

Die Wiederherstellung auf dem PI dauerte ca. 5 Minuten.
Die Wiederherstellung auf dem Brix dauert 8 Sekunden.

Was ich sonst zum Unterschied sagen kann?

  • RaspberryPI2 braucht 4 Watt
  • Gigabyte Brix 3350 braucht 6 Watt (Intel Celeron 3350 / 4GB Ram / Debian 9 Stretch sowie Multiboot mit W10 1703)

Neue Dienste habe ich zudem auf dem Brix ins Laufen gebracht. Beginnend mit Webmin als PiControll Ersatz. Um mich von Google abzulösen, habe ich die eigenen Kalender und Kontakte in Baikal und später zwecks einfacherer Verwaltung in Nextcloud übertragem. Als Cloud-Ersatz zu Seafile läuft nun auch resilio und auch OpenVPN hat nacheinigen “Sperenzle” sich auch erbarmt, nun zu funktionieren (Ursache: LAN/WLAN Adapter nennen sich nun nicht mehr eth0 und wlan0 sondern z.B. wlp1s0 – was Probleme mit iptables sowie die Verwendung meines eigenen DNS verursachte)

Ansonsten läuft der Brix nun seit 4 Wochen stabil vor sich hin 🙂

Zur Auslastung: Der RaspberryPI lief zu 99% am Tag mit einer Auslastung von 40-45%. Der Brix läuft auf 1% 🙂 .

 

LG
Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT’Ler.
Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebook