Garmin Fenix 3 hr – selbst erstellte Komoot Routen (GPX Dateien) unterwegs auf die Uhr laden (Alternative zu der fehlenden „Komoot Garmin Connect IQ App“)

Komoot und Garmin haben Ende letzten Jahres eine App veröffentlicht, damit man einfach selbst erstellten Komoot Tracks auf die Garmin Fenix 5 Uhren und Garmin Tachos hochladen kann.

Da Garmin (Marketingtechnisch?) diese Funktion erst in der neuen Fenix 5 hr Uhr erlaubt, habe ich eine Alternative unter iOS 11 gesucht (funktioniert nach dem selben Prinzip auch unter Android)

Kurz zusammengefasst

  • Ihr erstellt z.B. unterwegs eine Route in Komoot und veröffentlicht diese Route (Link kopieren)
  • öffnet via Safari den Veröffentlichungslink (Wenn ihr euch in Safari mit eurem Komoot Account anmeldet, braucht ihr die Route nicht veröffentlichen)
  • auf der Webseite könnt ihr weiter unten die GPX Datei herunterladen und in der iCloud in einen temporären Ordner sichern
  • öffnet dann in Safari auf Garmin Connect den Tracks Menüpunkt (Link) und importiert die GPX Datei aus der iCloud.
  • zuletzt die Strecke richtig benennen und via Garmin App auf die Uhr synchronisieren

Der Vorgang bebildert

Ich habe dieses Vorgehen schon mehrfach angewendet, wenn ich eine Komoot Wanderung unterwegs im Zug mobil bearbeitet und nochmals auf die Uhr geladen habe. Geht auch mit GPX Dateien aus anderen Portalen (outdooractive)

Nachtrag #1

🙂

Nachtrag #2

Mittlerweile hat die Garmin Connect App (iOS) ein Update erhalten und kann via “Browser / Teilen” die GPX Dateien direkt “importieren”

Liebe Grüße

Pat

Paddy

Offenburger Naturfreund und IT'Ler. Immer auf der Suche, etwas Neues zu bäschdle 😉

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FireTV2 / FireTV3 und die fehlende 4K Unterstützung im Silk Browser bei YouTube

Es ist schon etwas länger her, dass ich zum FTV2 4K was geschrieben habe. Er läuft halt 😉 bis nun vor ein paar Tagen die YouTube App seitens Amazon “deaktiviert” wurde. Nun soll man via Silk Videos anschauen doch Silk in Verbindung mit YouTube unterstützt keine 4K Videos (Stand 30.12.2017). Das ist sehr ärgerlich, denn die Qualitätsunterschiede sind doch deutlich. Diverse Tests auch mit der original YouTube App haben keine Besserung gebracht (auch mit Root und PlayStore,..).

Beispiel Silk Browser und YouTube:

Die derzeitige einzige Möglichkeit ist, via Smart YouTube TV 4K Videos abzuspielen. Das beutetet, ihr müsst die apk von o.g. Seite runterladen und via adbshell installieren, oder via Silk Browser herunterladen und installieren.

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Paddy

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Umzug vom RaspberryPI2 auf ein Gigabyte Brix 3350 – Vergleich am Beispiel der weewx Wetterstation – Datenbankgröße nach genau 2 Jahren

Ein neues Projekt ist abgeschlossen.
Der Umzug vom RaspberryPI auf den Gigabyte Prix N3350 (Intel Celeron 64Bit – 4GB RAM)

Dabei musste ich mich unter Anderem um die Datenbanken und deren Erhalt kümmern. Eine meiner wichtigsten Datenbanken ist die Weewx Wetterdatenbank, die nun zwei Jahre Daten aufgezeichnet hat.

Die Umstellung war recht aufwändig, da auf dem PI noch Debian 8 / Jessie (unter ARM) läuft und auf dem Gigabyte Brix nun das neue Debian 9 Stretch (Intel 64Bit). Dies bedeutete, alles per Hand neu installieren (Pakete nennen sich unter ARM anders als unter AMD64 / somit kein einfaches “Paketname exportieren, importieren, installation fertig”)

Unter Debian 9 Stretch wurden zusätzlich auch noch mysql durch mariadb ersetzt, welches z.B. Datenbanken mit “-” im Namen nicht unterstützt (da bin ich bei den Seafile Datenbanken auf die Nase gefallen).

Erschwerend kam dazu, dass vorher auf dem RasperryPI2 weewx in eine eine latin1 Tabelle erfasst wurde, welche ich nun auf utf8 konvertiert habe. Dabei ist mir die Datengröße aufgefallen 🙂

In zwei Jahren Wetteraufzeichnung (09/2015 – 09/2017) mit der TFA Nexus in Verbindung mit weewx ist die

  •  Datenbank-Backup-sql-Datei 228.000 Zeilen groß
  • Datenbank-Backup-sql-Datei 213 MB groß (unkomprimiert)

geworden.

Die Datenbank wird täglich zweimal als gzip gesichert (jedes Backup ist aktuell 9,9 MB groß)
Die Sicherung dauert 5 Sekunden auf dem Brix, auf dem PI waren es ca. 2 Minute.

Die Wiederherstellung auf dem PI dauerte ca. 5 Minuten.
Die Wiederherstellung auf dem Brix dauert 8 Sekunden.

Was ich sonst zum Unterschied sagen kann?

  • RaspberryPI2 braucht 4 Watt
  • Gigabyte Brix 3350 braucht 6 Watt (Intel Celeron 3350 / 4GB Ram / Debian 9 Stretch sowie Multiboot mit W10 1703)

Neue Dienste habe ich zudem auf dem Brix ins Laufen gebracht. Beginnend mit Webmin als PiControll Ersatz. Um mich von Google abzulösen, habe ich die eigenen Kalender und Kontakte in Baikal und später zwecks einfacherer Verwaltung in Nextcloud übertragem. Als Cloud-Ersatz zu Seafile läuft nun auch resilio und auch OpenVPN hat nacheinigen “Sperenzle” sich auch erbarmt, nun zu funktionieren (Ursache: LAN/WLAN Adapter nennen sich nun nicht mehr eth0 und wlan0 sondern z.B. wlp1s0 – was Probleme mit iptables sowie die Verwendung meines eigenen DNS verursachte)

Ansonsten läuft der Brix nun seit 4 Wochen stabil vor sich hin 🙂

Zur Auslastung: Der RaspberryPI lief zu 99% am Tag mit einer Auslastung von 40-45%. Der Brix läuft auf 1% 🙂 .

 

LG
Pat

Paddy

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Windows 10 1607 – neuste Updates – Herunterfahren wird zum Neustart

Seit den neusten Updates gibt es wohl ein Problem, dass Windows 10 Anniversary Update 1607 (nur bei dem ist mir das aufgefallen) bei dem Klick auf Herunterfahren neu startet.

Dies lässt sich einfach beheben, indem man statt “Herunterfahren” im Startmenü einmal auf “Neustart” klickt, sich danach neu anmeldet und dann das System via “Herunterfahren” ausschaltet.

Die Lösung hat bei einem Lenovo T460 und einem Surface Pro 4 geholfen.

Paddy

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Amazon Fire TV Stick (2015) Update von 5.2.1.1 auf 5.2.4.1 (neue Oberfläche) via TWRP / root

rbox hat die neuen gerooteten Firmwares 5.2.4.1 bei den xda-developers veröffentlicht (auch für den AFTV2).

Die Anleitung funktioniert wie immer

Den Fire TV stick via hdmi an den Monitor stecken, via USB an den PC und dann via adb die Firmware installieren.
Nach dem flashen noch daran denken, /system in TWRP zu mounten und die build.prop mit einer falschen Versionsnummer (987654321) zu überschreiben, dass es im Falle der Fälle kein Update ziehen kann 🙂

Lief wie immer reibungslos und nun hat man weiterhin einen “Ruckelstick” mit neuer Oberfläche 🙂

 

 

Paddy

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KeePass und die von vielen nicht verwendeten Plugins

KeePass ist unter Windows das (meiner Meinung nach) beste Passwort Tool. Erinnert von der Oberfläche an das Jahr 1980 (wie Total Commander), jedoch ist es von den Funtkionen und der Stabilität wie der Total Commander top. Viele Leute bevorzugen KeePass, da es kostenfrei ist, wissen aber nicht, was das Tool z.B. alles noch für Möglichkeiten bietet.

Ich nenne ein paar Features, die auch viele andere Passwort Manager nicht haben:

  • kostenfrei
  • ohne Installation portabel nutzbar
  • erweiterbar mit sehr vielen genialen Plugins (darauf gehe ich gleich ein)
  • ist sehr klein (Speicherplatz)
  • verschiedene Authentifikationen (Passwort Datei, Passwort, UbiKey, Windows NT Login, OTP Token.. usw.)
  • gibt es auf fast allen Platformen – nur leider nicht so gut wie unter Windows umgesetzt
  • Anfügen an die Pass-Card von Dateianhänge (egal was, ZIP, DOC, PDF, TXT,..)
  • Verlauf der Passwörter (nicht nur der Passwörter sondern der kompletten “Pass-Card”)
  • WebDav Sync (OwnCloud usw)
  • Es reicht die Passwort-Datei zu sichern (keine Ordnerstrukturen usw.) Diese Datei kann auf das Android oder iPhone übertragen werden und beinhaltet alle Passwörter.
  • Multilingual
  • …..

Ein paar Plugin-“Sahnestücke” stelle ich nun vor, welche ihr unter den Plugins herunterladen könnt:

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Paddy

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Linux – Speicherübersicht – wo verschwindet der Speicherplatz – HTML Übersicht / durep & rfcdiff HTML Diff

Ich hatte in letzter Zeit das Problem, dass ich nicht genau wusste, was den Speicherplatz auf meinem RaspberryPi verschlingt. 🙂

Der Klassiker “df-h” zeigen nur an, auf welcher Partition wieviel Platz ist.

Diesen Info hatte ich mir täglich via Mail zusenden lassen, doch bringt das bei der Suche nicht viel.
Zusatzinfo: Ich nutze auf meinem RapsberryPi Debian 8 / Jessie ohne GUI. Das System läuft auf einem 4GB USB Stick (die SD-Card im Raspberry benutze ich nur zum booten)

Auf der Suche nach einer Lösung habe ich mir mehrere Tools angeschaut und mir letztendlich eine nette Lösung aus mehreren Tools und Befehlen gebaut. Damit sehe ich relativ schnell, wo in welchen Ordnern die Partition den Speicher verschlingt.

Wir brauchen “durep” und “mpack”. Durep für den Disk Report und mpack, um später den HTML Report als Anhang via Mail zu versenden.

sudo apt-get install durep mpack

Zusätzlich brauchen wir das Tool rfcdiff, das ihr hier herunterladen und auf dem Raspberry entpacken könnt. rfcdiff erstellt den Differenz-HTML-Report der Log-Dateien vom Vortag und von heute.

Das Ergebnis sieht so aus:

Buchstaben, die sich ändern, werden farblich hervorgehoben.

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Paddy

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Hinter den Kulissen – Serverumzug 2017

Es gibt mal wieder ein Tech-Beitrag 🙂

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, ist die Webseite etwas schneller beim Aufrufen. Dies liegt am Server-Umzug Anfang Januar. Patsblog.de ist vom Raspberry (lokal) zu einem Hosting-Anbieter umgezogen und hat dadurch schnellere Zugriffszeiten. (Zuvor ging alles über mein 50er VDSL / Raspberry).

Der Umzug dauert inkl. Domain-Schwenk (von einer dynamischen IP – Raspberry) auf eine fixe IP 5 Minuten. Die Datenmigration war innerhalb 45 Minuten erledigt.

Leider blieb ein Thema offen: Die Datensicherung.

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Paddy

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