Haslach – Urenkopfturm Wanderung und Besuch der Kuckucksuhren in Triberg

Das Wetter bzw. der Regen hat meine geplante Rundwanderung durch das Menzenschwander Tal mit Besuch der Wasserfälle und dem Zweiseenblick durcheinander gebracht. Der Regen in der Nacht war so heftig, dass es klar war, der Schnee ist nicht mehr gut für die Schneeschuhtour.

Deshalb ging es in das schöne Kinzigtal nach Haslach. Der Urenkopfturm war das Ziel in Verbindung mit einem Besuch der Kuckucksuhren in Triberg.

Urenkopf Turm von der Stadt aus gesehen

Die Wetterfee meinte es leider nicht so gut mit mir und hat mich zwei Mal mit kräftigen Schauern begrüßt.

Die Wanderung zum Urenkopfturm habe ich als Rundtour geplant. Unterwegs kommt man an einer schönen kleinen Kapelle im Wald vorbei, an der ich rastete und wartete, bis der erste Schauer vorbei war.

An der Kapelle

Immer weiter geht es bergauf über kleine Trails, bis man oben den Turm erreicht. Ein paar wilde Häschen haben sich von mir nicht stören lassen und sind weiter um mich herumgehüpft.

Der Urenkopfturm

Auf dem Turm oben war der Wind gut zu spüren. Dafür gab es als Belohnung einen schönen Blick über das Kinzigtal. Schnee gab es kaum noch – bei 10 Grad ist das auch nicht verwunderlich. Ich war natürlich wieder viel zu warm angezogen 😉 .

Panoramablick Kinzigtal

Weiter ging der Rundweg über die Deponie “Vulkan” und dann weiter über den “Vulkanweg” nach Haslach – parallel zur Straße Mühlenbach / Haslach.

Beim Planen der Tour konnte ich mit “Vulkan” nichts anfangen. Das änderte sich schnell, als ich das große Kreuz und die Mahntafeln im Wald gesehen habe.

“Man ist nicht nur verantwortlich für das, was man tut, sondern auch für das, was man geschehen lässt.”
“Zum Gedenken an unermessliches Leid, das Menschen von Menschen zugefügt wurde.”

Die KZ-Gedenkstätte Vulkan

Von September 1944 bis April 1945 befanden sich auf dem Gebiet der Stadt drei nationalsozialistische Lager. Die Gedenkstätte Vulkan erinnert an die 1700 Häftlinge aus 21 Ländern, die hier Zwangsarbeit leisten mussten. Hunderte von ihnen überlebten diese Zeit nicht.

http://www.gedenkstaette-vulkan.de/html/vulkan.html

Mit gedrückter Stimmung ging es dann nach Haslach zurück.

Der zweite Regen erwischte mich in Haslach, bevor es weiter mit der Bahn nach Triberg ging und ich mir die Kuckucksuhren angeschaut habe.

Bilder der Tour

Paddy

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Tiefschnee an der Hornisgrinde – Schneeschuhwanderung von der Unterstmatt zum Hundsrücken – Hundsbach und um den Biberkessel über die Hornisgrinde zum Mummelsee

Eckpunkte der Tour:
Unterstmatt – Hundsrücken – Viehläger – Hundsbach – Philippenkopf – Seibelseckle – Hornisgrinde – Katzenkopf (16km)

Heute ging es zu einer spontane Schneeschuhtour.

Der Tiefschnee mit angekündigter Sonne hat mich überzeugt und schwups war ich im Zug / Bus auf die Grinde.

Mit dem Tourguide war ich dieses Mal nicht zufrieden. Er hat die Schneetiefe etwas unterschätzt. Habe mit ihm geschimpft 😉

Das Problem: Ich war der Erste.

Als Pistenbully bin ich sozusagen von der Unterstmatt nach Hundsbach im tiefen Tiefschnee gestapft. Das war der äußerste Punkt der Tour. Dann kam der Aufstieg, der zum Glück über eine ein bis zwei Kilometer gebahnte Waldstraße führte, doch dann musste ich erneut durch Tiefschnee.
Es gibt Momente, da ist klar, dass man da durch muss. Ich hatte keine Wahl und musste über den Kamm, um zum Seibelseckle zu kommen.

Am Seibelseckle konnte ich mich erholen. Der Bus für die Heimfahrt fuhr erst zwei Stunden später, weshalb ich mich entschlossen habe, wie geplant über die Hornisgrinde und den Katzenkopf zum Mummelsee zu laufen. Glücklicherweise war ich nicht der Erste auf dem Weg und dadurch war es einfacher zu laufen.


Paddy

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Schneeschuhwandern im Schwarzwald – Tipps für eure erste Tour

Regen und Temperaturen bis zu 6 Grad auf dem Feldberg wurden im Dezember angekündigt und so nutze ich die Zeit und sammelte Infos, wie ich Schneeschuhtouren plane.

Für eure erste Schneeschuhwanderung im Schwarzwald findet ihr ein paar Tipps zur Ausrüstung sowie eine einfache und ungefährliche Tour als Empfehlung.

Gut ausgerüstet seid ihr mit:

  • wasserdichten Wanderschuhen
  • Wanderstöcke mit großem Schneeteller (ggf. mit den Schneeschuhen ausleihen, solltet ihr keine Stöcke haben)
  • Ski- bzw. Snowboardhose und Jacke
  • den Temperaturen entsprechender Funktionswäsche (Zwiebelprinzip)
  • Wechselklamotten (vor allem der Rücken wird auf dem Gipfel nass sein)
  • einer Brille (ggf. Sonnenbrille)
  • ordentlichen warme Handschuhen mit denen man die Stöcke gut umgreifen kann
  • Mütze
  • um den Hals mindestens einem Buff-Tuch
  • ggf. Gamaschen? (Gute Skihosen haben unten einen ordentlichen Windfang, den man in den Wanderschuhen befestigen kann)
  • Rucksack mit Thermoskanne (Tee)
  • Brötchen, Riegel, Apfel,..
  • Melkfett gegen die Kälte im Gesicht
  • Sonnencreme
  • Eine Wander-App auf dem Handy (Komoot, Maps3D,..) oder eine Karte, bei der man mit dem Handy und GPS in der Regel sicher sein kann, wo man ist.
  • Alternativ ein Garmin GPS (Oregon,.. oder eine GPS Uhr,..)
  • Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke
  • Notruf-App Echo112.com auf dem Handy

Die erste Tour für Einsteiger

Als ungefährliche Tour empfehle ich euch die 8 Kilometer Runde “zur Baden Höhe”, welche auch meine erste Tour mit Daniel und Chris war.

Nehmt euch einen guten Nachmittag Zeit und kehrt nach der Tour vor Ort in der kleinen urigen Hütte ein. Es gibt dort Glühwein oder andere Köstlichkeiten.

Die Schneeschuhtour startet im Langlaufzentrum in Herrenwies im Nordschwarzwald (nähe der Hornisgrinde) und führt hinauf zur Baden Höhe, wo sich ein Aussichtsturm und eine Schutzhütte befindet.

Schutzhütte Badner Höhe

Schneeschuhe und Stöcke könnt ihr vor Ort ausleihen. Sie kosten ca. 15 Euro pro Person (Am Feldberg / Hebelhof ca. 10 Euro).

Richtig viel Tiefschnee ist für die Tour zu empfehlen, da man z.B. durch einen Bachlauf wandert und der im Tiefschnee richtig Spaß macht (und auch Kraft kostet!).

Nach der Tour empfehle ich euch zu prüfen, wie fit ihr noch seid und wie lange ihr gebraucht habt. Erst dann könnt ihr einschätzen, ob längere oder schwierigere Touren für euch in Frage kommen.

Die Route (von uns) könnt ihr hier anschauen und zur Sicherheit auf dem Handy in z.B. Komoot speichern.

Man kann die Schneeschuhtour ab der Badner Höhe weiter als “offizielle” Rundtour laufen. Das wussten wir damals leider nicht und haben die Schilder nicht entdeckt. Deshalb sind wir etwas anders gewandert.

Wie oben erwähnt, kommt als nächster Tipp für die Schneeschuhwanderung das Handy zum Einsatz.

Die Wander-Apps

Route nach dem Erstellen sichern

Installiert euch auf dem Handy eine Outdoor-App (Beispiel Komoot) und speichert die geplante Wanderung dort ab. Somit wisst ihr immer, wo ihr euch aktuell befindet und wo ihr abbiegen müsst, wenn ihr gerade kein Schild an den Bäumen finden.

Route als Maps3D Modell

Tragt das Handy am Besten in der Hosentasche, damit der Akku auf der Haut liegt. Dadurch wird er nicht kalt und verliert keine Zusatzenergie. In der Jackentasche kann das Handy schneller leer werden (Akkupack?).

Schaut euch auch vorher die Berge, die ihr begehen möchtet, an. Google Earth oder z.B. auf dem iPhone Maps3D bieten eine gute visuelle Darstellung. So bekommt ihr vorab ein Gefühl für die Region. Das trägt auch zur Orientierung bei, denn nicht selten hat man innerhalb weniger Minuten keine Sicht mehr… (und hier sind wieder die GPS Wander-App sehr wichtig!)

Zusätzlich installiert ihr für eure Sicherheit noch eine Notruf-App Echo112.com auf dem Handy.

Handyempfang

Im Schwarzwald haben wir öfters Funklöcher. Auch das solltet ihr berücksichtigen.
Es gibt nicht immer Netz oder man bekommt nur das Französische Netz.

Der Feldberg und die Umgebung

Für den Feldberg empfehle ich euch den kleinen vier Kilometer Seebuck Trail oder die acht Kilometer Gipfeltrail Runde.

Feldberg

Die Beschreibung der Touren bekommt ihr im Naturschutzzentrum / Haus der Natur oder online unter:

Als ich am Feldberg mit Schneeschuhwandern begonnen habe, habe ich schnell gemerkt, dass es online nicht viele Touren gibt. Im Web findet man hauptsächlich die zwei oben genannten Touren auf dem Feldberg, doch es gibt einige Weitere. Zum Beispiel die Tour zum Krunkenbachtal / Herzogenhorn oder aber selbstgebaute Routen über Todtnauberg zur Wilhelmer Hütte und dem Zastler Tal.

Am einfachste ist es, ihr ruft im Haus der Natur an. Dort wird euch gut geholfen und zusätzlich auch auf gesperrte Wege hingewiesen, denn das sieht man in den Wander-Apps nicht. Ich habe damals per Mail meine erste Tour an das Haus der Natur geschickt und ein netter Mitarbeiter hat mir Tipps gegeben. Nichts ist ärgerlicher, als eine Tour abzubrechen, da man ein Tal nicht queren kann (das Problem hatte ich zum Glück noch nie).

Eine andere komfortable und sichere Möglichkeit ist es, an einer geführten Tour am Feldberg teilzunehmen. Die Touren sind meistens 4-8 Kilometer lang und beinhalten in der Regel im Preis die Schneeschuhe und Stöcke. Manche Touren haben als weitere Attraktion auch Waldspeck-Grillen inklusive.

Oft starten die Touren gegen 10 Uhr am Hebelhof. Ich hätte auch gerne einmal teilgenommen, doch da ich eine recht lange Anfahrt mit der Bahn von 2,5h habe, möchte ich mindestens 5h im Schnee laufen (Die Tour soll mindestens so lange sein, wie die Zeit, die ich in der Bahn verbringe). Die 4 Kilometer mache ich in der Regel in einer Stunde und das lohnt sich nicht. Größere 18-20 Kilometer Touren werden sehr selten angeboten und wenn, dann z.B. ab dem Wanderparkplatz Rinken / Hinterzarten, wo man mit den Öffis und zu den Zeiten nicht hin kommt.

Der Wildschutz und die Lawinengebiete

Hier gibt es einen Flyer, der die Wildschutzzonen sowie das Lawinengebiet Zastler Loch kennzeichnet. Das Herzogenhorn ist auf der Karte nicht abgebildet und liegt im Süden.

Weitere Tipps zu der Tierwelt und zum Schneeschuhwandern gibt es im Flyer auf der ersten Seite.

Lawinenkarte und Informationen

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mich weiter bzgl. der Planung von Touren informiert.

Der Kanal des Österreichischen Alpenvereins bietet viele Wissen, um Einblicke in die Gefahr der Lawinen zu bekommen:

Teil 1
Teil 2

Bei dem Lawinencheck ist es wichtig, die Hangneigung zu prüfen.
Dazu empfehle ich die Website openslopemap, welche leider nur für die Alpen verfügbar ist:

https://www.openslopemap.org/karte/

Hier kann man wunderbar die Hangneigung einblenden lassen. Ab 30 Grad sollte man vorsichtig sein und die Lawinenberichte anschauen (Bergfex,..), denn hier sind Abgänge möglich.

Die Alternative für Deutschland ist die Website von Outdooractive. Die haben leider mittlerweile auf ein Abo-Modell umgestellt und sind somit für mich uninteressant geworden.


Beim uns im Schwarzwald gibt es leider keinen “offiziellen” Lawinenbericht.

An die Abo-Modell Hersteller wie Adobe / Outdooractive usw.:
Bietet Stunden-Abo’s an (z.B. 20h) aber nicht viel zu teure Jahres-Abo’s! Wenn man die Anwendungen nur ein paar Stunden im Monat braucht, gerechtfertigt das nicht den Preis.

Die Bergwacht

Der Schwarzwald und Feldberg wird oft unterschätzt.
Ich habe es bereits mehrfach erlebt und kann bestätigen, dass innerhalb 15 Minuten einen kompletter Wetterumschwung stattfinden kann. Von Sonne auf Gewitter, blauem Himmel zu Whiteout (s. Bilder unten).

Merkt euch die Bergwacht Notrufnummer 112.
Weitere Infos

Der Ruhestein

Eine weitere kurze Schneeschuhtour ist vom Naturschutzzentrum Ruhestein rauf über die Skipiste und dann oberhalb vom Wildsee weiter zur Darmstädter Hütte. Plant die Tour in Komoot und schaut euch die Länge an.

In der Nähe vom Ruhestein / beim Wildsee

Da ich mit den Öffis unterwegs bin, habe ich die Tour als mittlere Tagestour vom Ruhestein über die Hornisgrinde zur Unterstmatt gemacht. Das ist eine 12 km Tour und gut machbar, aber man sollte sicher sein, wo man sich im Wald befindet. Je länger die Tour ist, umso eher besteht die Möglichkeit, dass man in einen Whiteout kommt und dann nichts mehr sieht. Ich habe das mehrere Male letzten Winter erlebt. Ohne GPS ist man dann verloren (wenn man die Wege nicht kennt).

Die Hornisgrinde

Vom Mummelsee kann man auch eine schöne kurze Tour hoch über den Katzenkopf und dann rauf zur Hornisgrinde machen.

Bergwacht – Rechts hat der Wind eine Dame umgeworfen

Das Hohes Horn

Auch hier kann man kleine Touren im Schnee machen. Die Schneeschuhe benötigt ihr hier sehr selten, da es zu tief liegt. Mit den Wanderschuhen kann man aber ab und zu etwas durch den Schnee schlendern.

Der Schwarzwald bietet massig Möglichkeiten.

Nach der ersten Schneeschuhwanderung habe ich mir eigene Schneeschuhe gekauft. Wer öfters unterwegs ist, für den lohnt es sich definitiv, da dann auch der Stress mit den rechtzeitigen Abgeben umgangen wird.

Ich wünsche euch nun viel Spaß bei eurer ersten Tour im Schnee!

LG
Pat

Nachtrag #1

In dem folgenden Video seht ihr eine massive Lawine, ein kompletter Abgang von einem riesigen Schneebrett, welche der Snowboarder Victor “gerade so” überlebt – mit mehr Glück als Verstand.

Nach seinem Erlebnis in der Lawine hat er eine Website KnowBeforeYouGo kbfg.org gegründet, welche sich um die Lawinenbestimmung, Schneezusammensetzung usw beschäftigt. Viele hilfreiche Videos zum Thema “Avalanche” findet ihr hier.

Paddy

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Schneeschuhwanderung von Bärental durch das Seebachtal zum Feldesee, Rinken, Baldenweger Buck, Zastler Tal, St.Wilhelmer Hütte, Feldberg, Feldberg Ort

Auf der Suche nach einer neuen Tour, habe ich mir dieses Mal etwas freies überlegt. Leider musste ich deshalb auch über Straßen oder Wege mit wenig Schnee 😉 .

Los ging es um 10 Uhr in Bärental und dann querfeldein durch das Seebachtal. Den Schildern läuft man entlang zum Raimartinhof. Wunderbare Eindrücke mit weitem Blick auf das Feldbergmassiv hat man von hier unten.

Seebachtal

Nach dem Raimartinhof quert man ein Feld mit Zottelkühen, die ganz lieb stehen blieben und am Schnee geleckt haben.

kurz nach dem Raimartinhof

Mein erstes Ziel war der Feldsee im Schnee.

Feldsee

Vom Feldsee läuft man kurz zurück, um dann gen Rinken weiter zum Baldenweger Buck zu kommen. Über den Begriff “Rinken” stolpert man am Feldberg immer wieder. Hier ist ein Wanderparkplatz, der leider nicht an die Öffis angebunden ist. Jedenfalls habe ich nun ein Gespür, wo er vor Ort ist 😉

nähe Rinken

Bergauf geht es weiter zum Zastler Tal durch viele dicht bewaltete Wege. Es wird deutlich, wie viele Bäume unter der Eis- und Schneelast der letzten Wochen zu kämpfen haben. Man achtet automatisch darauf, bloß kein Ästchen zu berühren 😉 .

Schneelast (erst Eis, dann Neuschnee)

Im Zastler Tal gab es die erste Stärkung. Ein Blick auf den Zastler Lawinenabgang und in der Hand ein Radler… Premium 😉

Der Weg führt erneut steil bergrauf und man kommt oben am Rücken vom Feldberg an, wo es weiter zur St. Wilhelmer Hütte geht. Die Sonne wartet auf einen ab hier!

Dieses Stück empfehle ich nicht. Wander lieber ab der Zaster Hütte unten auf dem Waldweg, da kommt ihr sicher oben an.

Zastler Tal (im Hang)

Da mir bei der Hütte zuviel Trubel war, bin ich weiter zur Wetterwarte gestapft. Ein wunderbarer Blick zu den Alpen bekommt man hier präsentiert.

Verbindungsweg Feldberg – Stübenwasen – Notschrei

Unterwegs musste ich immer wieder anhalten und über das Panorama staunen. Den Schauinslandturm und die Vogesen dahinter konnte man auch klar erkennen.

Schauinsland

Oben auf dem Feldberg haben die Kitesurfer den Himmel bedeckt.

Am Feldbergturm angekommen, ging es runter zur Bergwacht, wo man im Schnee schön rasten und das Panorama genießen kann.

Das letzte Stück ging runter zum Feldberger Hof mit der Querung der Pisten.

Als ich unten die Schlange am Seebuck gesehen habe, war ich froh, dass ich nicht snowboarden war 🙂

Paddy

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Schneeschuhtour am Feldberg über Grafenmatt, Herzogenhorn, Krunkelbachtal, Hof und zurück

Endlich liegt wieder genügend Schnee für Schneeschuhtouren.
Diese Woche sollen weitere 40-80cm Neuschnee kommen.. ein Fest! 🙂

Am letzten Samstag ging es zum Hebelhof und dort in einem Rundweg auf und um das Herzogenhorn.

Bei Schneefall ging es los. Nach dem Erreichen des Grafenmatt Gipfels (Gafenmatt-Höchst) wird man von der Natur “verschluckt”. Die Stille und Ruhe wird nur durch wenige Tourengeher gestört. Ansonsten hört man einzig das beruhigende Einsinken der Schneeschuhe im Schnee.

Gegen Nachmittag wurde aus dem schönen Schneefall leider Eisregen, der sogar die Wanderstöcke mit einer dicken Eisschicht überzogen hat 🙂

Paddy

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Sonnenaufgangstour zum Feldberg / Schneeschuhwanderung auf dem Feldbergmassiv

Endlich ging es wieder raus!

Die letzten zwei Wochenenden sind gefühlt die Ersten in diesem Jahr gewesen, an denen ich keinen Ausflug unternommen habe… 

Diesen Montag habe ich mich entschieden, am Wochenende auf den Höchsten zu gehen, den Feldberg. Geplant war eine Sonnenaufgangswanderung. Auf dem Feldberg fehlt mir dieser Aufgang noch. Einige beeindruckende habe ich dieses Jahr bereits auf dem Hohen Horn (inclusive Gewitter), dem Mooskopf, dem Kandel sowie auf dem Schauinsland erlebt. 

Durch diverse Umstände und auch einem spontanen Wetterwechsel hat es leider am Freitag mit dem Sonnenaufgang nicht geklappt, doch ich wurde trotzdem mit Sonne verwöhnt.

Mit Zug und Bus fuhr ich gestern rauf zum Feldberg. In der Rheinebene war ein strahlend blauer Himmel. Beim Blick in die Höhenlagen hat man dicke dunkle Wolken gesehen, in die ich reingefahren bin. 

Um von “Schnee” zu reden, muss man auf ca. 1200hm / zum Feldberger Hof in Feldberg. Bärental ist nur  “angezuckert”.

Die Sonne hat sich erst oben auf dem Plateau des Feldbergmassivs gezeigt. So habe ich die geplante Rundwanderung einmal über den Feldberg und dann auf das Herzogenhorn spontan in eine gemütliche Fotografier- und Sonnenverwöhnwanderung angepasst.

Die Sonne habe ich die letzten Wochen sehr vermisst. So konnte ich nun die vielen Licht- und Wetterwechsel mit der Kamera einfangen. 

Rückblick:
Letztes Jahr habe ich einige Schneeschuhwanderungen auf dem Feldberg gemacht. Leider habe ich damals teilweise nichts bis kaum etwas gesehen. Deshalb war es sehr spannend, über teilweise gleiche Wege bzw. Täler zu laufen, die ich bereits letztes Jahr gequert habe, doch dieses mal habe ich das Panorama genießen können.

Nehmt euch auch etwas Zeit, es sind einige Fotos geworden.
Lasst die Diashow laufen und lehnt euch zurück.

Wenn ihr die Diashow mit Musik genießen möchtet,  habe ich euch etwas gemütliches hinterlegt. Klickt auf Play und startet die Diashow.

Viel Spaß
Pat

Paddy

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Sonnenaufgang am Hohen Horn

Donnerstag in der Früh ging es vor der Arbeit auf das Hörnchen.

Mit Kaffee, einem Rosinenbrötchen und der Kamera ausgestattet, ging es bergauf, um bei wunderbaren Licht den Tag zu beginnen. Gerade die ersten 30 Minuten sind vom Licht und dem Schattenwurf sehr interessant.

Spannend: Jede Sonnenaufgangstour ist anders, da sich das Licht immer anders präsentiert.

Mit dabei habe ich wieder ein paar andere Fotos für euch 🙂

 

Liebe Grüße
Pat

Paddy

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Rundwanderung von Gengenbach / Haigerach Waldparkplatz zum Mooskopf / Siedigkopf / Lothardenkmal und über die Kornebene / Ameisenweg zurück

Freitag habe ich mir bereits Gedanken gemacht, was ich heute unternehmen könnte. Mir schwirren noch einige Ideen im Kopf, welche Touren ich noch erwandern möchte. Heute wollte ich eigentlich nach Kaltenbronn und eine Rundtour zum Holoturm machen. Leider hat die Verbindung mit der Bahn zwei Umsteigepunkte mit jeweils 2-5 Minuten Umsteigezeit. Die Erfahrung der letzten Wochen hat mich davon abgehalten, da der Anschlusszug / Bus bis zu zwei Stunden braucht und es mittlerweile richtig kalt geworden ist.

Deshalb habe ich heute Morgen spontan mein Rucksäckli gepackt. Kurz nach 10 Uhr bin ich mit dem Radel zum Waldparkplatz Haigerach hinter Gengenbach gefahren.  Beim durchfahren des Haigerachtals hinter Gengenbach sah man deutlich, dass die Sonne hier noch nicht über die Bergkuppe gekommen ist. Alles war volle Raureif. Eine schöne Stimmung. Links des Weges haben ein paar Scharfe gegrast und in der Ferne hat man das 11 Uhr Gebimmel von der Michaelskapelle gehört. Kurz nach 11 Uhr startete dann die Wanderung. Es war noch kalt, doch nach wenigen Metern am Berg hatte ich die gewisse Höhe und somit die Sonnenstrahlen erreicht. Die Wärme durchdrang mein Softshell. Auf dem Weg lagen überall Blätter, welche schön geraschelt haben. So ging es weiter bergauf über den Leimenlöcher Weg direkt zum Mooskopfturm. Das letzte Stück, bei dem man ungeschützt auf dem Forstweg zum Sternenplatz wandert, hat der Wind seine Kraft demonstriert und ordentlich gepfiffen. Interessanterweise war beim Moosturm kaum Wind spürbar.

Oben angekommen gab es Vesper sowie einen Kaffee mit einem Croissant.

Das nächste Ziel war der Siedigkopf mit dem Lothardenkmal. Erinnerungen meiner ersten Nacht waren wieder präsent 😉

Ab hier ging es nun bergab über die Kornebene und dann über den Ameisenweg zurück zum Parkplatz. Eine kleine schöne Rundwanderung, auf die ich mich demnächst im Schnee freue. Die Schneeschuhe sind bereit,.. hoffentlich kommt er bald… Frau Holle?

Gesamtzeit Bewegungszeit Distanz durch. Geschw. max. Geschw. Höhenmeter
03:24:28 01:52:59 9.63 5.12 11.16 518.00
stunden stunden km km/h km/h meter

Fotos

 

Paddy

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Herbst am Kaiserstuhl – Durch die bunten Reben

Fotos vom Freitag letzte Woche am Kaiserstuhl bei Riegel.
Die Verfärbung der Reben ist gerade in vollem Gang.

Man sieht in der Ferne am Feldberg noch etwas Schnee vom ersten Schneefall am 28.10.2018 .
Leichte Nebelschwaden durchziehen die Rheinebene bei Waldkirch / Freiburg.

 

Paddy

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Sonnenaufgang im Nebel auf dem Hohen Horn

Jetzt ist wieder die Zeit, wo man vor Outdoor-Aktivitäten Melkfett im Gesicht aufträgt, um der Kälte entgegen zu wirken. Ich freue mich auf den Winter… Die Schneeschuhe wollen wieder raus 😉

Heute Morgen ging es dann nochmal rauf auf den Hausberg.

Ich bin davon ausgegangen, dass es weniger Nebel als letztes Mal gibt, doch heute war der Nebel in zwei Ebenen über der Rheinebene. Erst am Boden eine Schicht, dann weiter oben eine weitere Schicht,..

Dafür gibt es andere Fotos, die auch ihren Reiz haben 🙂

 

Paddy

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